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SpVgg Greuther Fürth

Greuther Fürth zeigt das hässliche Gesicht

Die Spielvereinigung Greuther Fürth enttäuscht beim 0:2 gegen Schlusslicht FC St. Pauli mit einer schwachen Vorstellung.
Reichlich angefressen: Fürths Trainer Janos Radoki während der Partie gegen St. Pauli. Foto: Karmann, dpa
 
Hätte der FC St. Pauli nicht mit 2:0 (0:0) bei der SpVgg Greuther Fürth gewonnen, eine Videokopie des Kicks wäre die perfekte Illustration der Floskel vom typischen Nullnull gewesen. Luftlöcher, Fehlpässe ohne Bedrängnis, Ballgestocher, ungeschickte Zweikämpfe, tollpatschige Fouls - da war alles dabei, was es zu einem nicht sonderlich erträglichen Fußball-Nachmittag braucht.

Da Kleeblatt-Coach Janos Radoki ein Freund klarer Worte ist, fand er auch welche: "Zum ersten Mal habe ich das Gesicht dieser Mannschaft erkannt, das man ihr nachsagt. Dass sie zwei gute Spiele macht und dann wieder schlechte. Ein hässliches Gesicht."

Und da Pauli-Kollege Ewald Lienen sich freute, dass die Seinen "leidenschaftlich gekämpft" und "Intensität reingebracht" hätten, nahm Radoki diesen Ball auch noch eleganter auf, als vorher jeder seiner Akteure den gespielten: "Mein Kollege spricht von Leidenschaft und Intensität, Dinge, die nur auf Seiten von St. Pauli zu sehen waren. Aber das ist die Basis in der Zweiten Liga, um Spiele zu gewinnen. Die Basis ist: Wie verhalte ich mich gegen den Ball."

Das taten die Fürther bei beiden Gegentoren extrem schlecht. Beim 0:1 durfte Waldemar Soboto die komplette linke Abwehrseite narren, ehe er Aziz Bouhaddouz fand - der im zweiten Versuch auch tatsächlich traf (64.). Beim 0:2 in der Nachspielzeit ließ sich der konternde Enver Cenk Sahin über 40 Meter nicht vom viel zu zaghaft störenden Khaled Narey stören, ehe er brillant per Heber abschloss.


Keine Offensiv-Orgie

Nun, dass das keine Offensiv-Orgie werden würde, war ja zu ahnen: Die Greuther gingen mit 16 Toren in den 16. Spieltag, das Schlusslicht, in den fünf verlorenen Auswärtsspielen davor torlos geblieben, gar nur mit acht - war aber die gefährlichere Mannschaft mit einer Reihe Halbchancen. Dass das mit dem dritten Sieg in Serie seit der Amtsübernahme von Kleeblatt-Coach Janos Radoki kein Selbstläufer werden sollte, war zwar zu erwarten, so wenig Durchkommen war jedoch eine Enttäuschung. Mathis Bolly traf das Außennetz (9.), ansonsten musste Pauli-Ersatztorwart Philipp Heerwagen, der für den verletzten Robin Himmelmann debütierte, nicht einmal eingreifen. SpVgg-Verteidiger Lukas Gugganig, durch Rapps Beschwerden beim Aufwärmen zu seinem Startelf-Debüt gekommen, fand eine Erklärung: "Wir haben nicht genug Bälle erobert, die Abstände haben nicht gepasst. Wir waren einfach schlecht." Nächste Woche in Berlin sollte gepunktet werden, wenn Fürth nicht mit Abstiegsgedanken überwintern mag. Michael Bauer

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