Greuther Fürth verliert zu Hause gegen Würzburger Kickers

Im ersten Frankenderby der laufenden Saison unterliegt die SpVgg Greuther Fürth den Würzburger Kickers mit 0:3.
Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
Aufsteiger Würzburger Kickers mischt als Aufsteiger in der 2. Fußball-Bundesliga munter oben mit. Das Team von Trainer Bernd Hollerbach gewann am Freitag bei der SpVgg Greuther Fürth mit 3:0 (1:0). Damit kletterten die Würzburger vorerst auf den zweiten Tabellenrang hinter Eintracht Braunschweig.

Vor 10 510 Zuschauern war der starke David Pisot (11. Minute/79.) der Wegbereiter für den Erfolg, Tobias Schröck (84.) machte mit einem sehenswerten Distanzschuss alles klar. Nach Siegen gegen 1860 München und Aue konnten die Fürther erstmals in dieser Spielzeit nicht zu Hause gewinnen. Für die Kickers war es in der noch jungen Saison der dritte Sieg nacheinander.

Im kleinen Franken-Derby vier Tage vor dem großen Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und den Fürthern legten beide Teams engagiert los. Der furios in die Saison gestartete Aufsteiger nutzte dann eine Standardsituation eiskalt zur Führung. Nach einem Eckball von Nejmeddin Daghfous konnte Pisot unbedrängt zum 1:0 einköpfen.

Insgesamt lieferten sich beide Mannschaften eine verteilte Partie, viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Gefahr gab es meist nach Standardsituationen, wobei die Würzburger dabei vor der Pause leichte Vorteile hatten. Dazu hatte das Gäste-Team nach einem haarsträubenden Abwehrfehler der Fürther das 2:0 auf dem Fuß. Elia Soriano vergab aber diese Mega-Möglichkeit.

Nach zuletzt drei Siegen in Serie in Pokal und Liga war den Würzburgern das weiter gesteigerte Selbstvertrauen anzumerken. Wie im Aufstiegsjahr überzeugte die bislang sehr sichere Defensive auch in Fürth.
Zwar waren die Gastgeber aktiver, aber große Chancen konnten sie sich nicht erspielen. Einen 30-Meter-Schuss von Benedikt Kirsch (65.) konnte Torwart-Urgestein Robert Wulnikowski gerade noch zur Ecke klären.

Wenig später durfte der 39 Jahre alte Schlussmann dann mit den Kollegen die Entscheidung bejubeln. Wieder ein Eckball, wieder stahl sich Pisot davon - diesmal traf er mit dem Fuß zum 2:0. Mit einem fulminanten Distanzschuss schraubte Schröck dann das Ergebnis in die Höhe.

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