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2. Liga

SpVgg Greuther Fürth verliert in der Allianz Arena - Pintér kommt

Die SpVgg Greuther Fürth startet mit einer Pleite in die Rückrunde. Stephen Sama flog mit Gelb-Rot vom Platz. Das Kleeblatt vermeldet noch einen Neuzugang.
Stephen Sama von Fürth geht nach einer gelb-roten Karte vom Platz. Foto: Sven Hoppe/dpa
 
von DPA
Erfolgreicher Start für Vítor Pereira - Katerstimmung beim Kleeblatt: In Überzahl konnte der neue Trainer des TSV 1860 München bei seiner Premiere in der 2. Fußball-Bundesliga ein glückliches 2:1 (1:1) gegen Greuther Fürth bejubeln. In einem über weite Strecken zerfahrenen bayerischen Derby erzielte der eingewechselte Michael Liendl in der 86. Minute mit einem platzierten Rechtsschuss den Siegtreffer für die "Löwen".

Nach einem groben Missverständnis in der 1860-Abwehr hatte Serdar Dursun die Gäste aus Fürth in Führung gebracht (13.). Ivica Olic glich per Foulelfmeter aus (43.). Kurz nach der Pause sah der unsichere Fürther Neuzugang Stephen Sama nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. 1860 rückte in der Tabelle bis auf zwei Punkte an Fürth heran.

Im neuen 3-4-3-System des Portugiesen Pereira waren bei 1860 trotz des Happy Ends noch keine entscheidenden Verbesserungen zur Hinrunde zu erkennen. Die Fürther vergaben bei einigen Kontern einen Erfolg.

Vor dem Anpfiff konnte im "Löwen"-Fanblock gejubelt werden. Der Verein gab die Verpflichtung von Christian Gytkjaer (26) bekannt. Der dänische Nationalspieler kommt von Norwegens Serienmeister Rosenborg Trondheim. Der Torjäger unterschrieb bis 2019. "Christian weiß, wo das Tor steht. Er hat super Qualitäten in der Box, ist beidfüßig und kopfballstark", sagte Pereira über den vierten Neuzugang, den Investor Hasan Ismaik ermöglicht hat. Zuvor waren schon Innenverteidiger Ba, Linksverteidiger Lumor und Flügelstürmer Amilton verpflichtet worden.

Das neue "Löwen"-Quartett fehlte beim Einstand von Pereira aber noch. Richten sollten es gegen Fürth die schon vorhandenen Kräfte. Und zwei patzten gleich mal, denn nach einem schlimmen Missverständnis zwischen Abwehrchef Jan Mauersberger und dem herauslaufenden Torwart Stefan Ortega konnte Fürths Angreifer Dursun den Ball ins leere Tor schieben. Im neuen 3-4-3-System von 1860 funktionierte wenig. Fürth spielte strukturierter und hatte durch Niko Gießelmann eine weitere gute Einschussmöglichkeit (35.).

Die Abwehrreihe der Gäste um den unsicheren Sama geriet zunächst nicht in Bedrängnis. Erst ein Fehlpass von Zweitliga-Debütant Patrick Sontheimer ermöglichte Olic eine gute Chance, aber Balazs Megyeri konnte den Schuss parieren (31.). Auch einen Distanzschuss von Romuald Lacazette partierte der gute Fürther Schlussmann (42.). Nach der anschließenden Ecke wurde Mauersberger von Sama im Strafraum geklammert und Schiedsrichter Sven Jablonski pfiff Elfmeter. Olic hatte bei der Ausführung Glück, denn Megyeri war am Ball dran.

Nach der Pause stand der Schiedsrichter nochmal im Blickpunkt. Als Dursun im Strafraum stürzte, forderten die Fürther vergebens einen Elfmeter (48.). Gleich darauf musste Sama nach einem Foul an Filip Stojkovic vom Feld. In Unterzahl waren die Fürther dem Sieg bei Konterchancen von Robert Zulj (78.) und Mathis Bolly (80.) zunächst näher. Besser machte es Liendl mit seinem Schuss aus 16 Metern.


Fürth verpflichtet Pintér

Wie die SpVgg am Samstagmorgen mitteilte, verstärkt sich das Kleeblatt mit dem ungarischen Nationalspieler Ádám Pintér. Der 28-Jährige kommt vom amtierenden ungarischen Doublesieger Ferencváros Budapest und erhält einen Vertrag bis Sommer 2018, inklusive Verlängerungsoption.

"Wir haben mit Ádám einen erfahrenen Spieler gewonnen, der uns im zentralen Mittelfeld verstärken wird. Er hat schon einige Schlachten geschlagen, sei es in der ungarischen und spanischen ersten Liga oder in der Champions League Qualifikation", hieß es in der Mitteilung.

Der 1,90 Meter große Mittelfeldspieler kommt auf 25 Länderspieleinsätze für Ungarn und war auch bei der Europameisterschaft im vergangenen Sommer im Einsatz. Er wird ab Montag am Mannschaftstraining teilnehmen. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

Damjan Djokovic wird die Fürther dagegen verlassen. Der 26-jährige Mittelfeldspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zu Spezia Calcio in Italiens Serie B.

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