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SpVgg Greuther Fürth

Fürth mit Nullnummer gegen Braunschweig - Gießelmann verschießt Elfmeter

Die SpVgg Greuther Fürth bleibt ungeschlagen, aber gegen Braunschweig war mehr als ein Remis drin. Ein vergebener Elfmeter tut weh.
Der Fürther Niko Gießelmann reagiert auf einen verschossenen Elfmeter. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
Die SpVgg Greuther Fürth hat wegen eines verschossenen Strafstoßes den nächsten Heimsieg in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Nach zuletzt vier Erfolgen zu Hause mussten sich die Franken am Mittwoch mit einem 0:0 gegen Aufstiegsanwärter Eintracht Braunschweig begnügen.

Die größte Chance für den Siegtreffer hatte vor 8035 Zuschauern die Spielvereinigung. Niko Gießelmann (36. Minute) scheiterte mit einem Foulelfmeter am heutigen Eintracht- und früheren Fürth-Keeper Jasmin Fejzic. Die Franken sind seit neun Zweitliga-Spielen ungeschlagen, die Eintracht seit acht. Im Aufstiegskampf belegt Braunschweig den dritten Tabellenplatz. Fürth bleibt Sechster.

Fürth begann sehr gefällig, aber die erste gute Chance hatten die Gäste. Nach einer Hereingabe von Ken Reichel setzte sich Domi Kumbela in der Mitte durch, doch der Ball rollte knapp am rechten Pfosten vorbei (12.). Nach gut einer halben Stunde köpfte Kumbela, der sich im Jahr 2015 ohne großen Erfolg in Fürth versuchte, am Tor seines Ex-Teams vorbei (33.). Die Gastgeber wussten taktisch und spielerisch wie in den vergangenen Partien zu gefallen, konnten das aber nicht in Torgefahr umsetzen.

Die Franken hatten aber dennoch eine riesige Möglichkeit zum Ausgleich. Reichel stoppte den sehr aktiven Khaled Narey im Strafraum - Gelb für den Gäste-Kapitän und Elfmeter für Fürth. Doch den von Gießelmann schwach geschossenen Strafstoß parierte Fejzic, der einst insgesamt fünf Jahre bei der Spielvereinigung unter Vertrag stand.

Im Duell zweier zuletzt sehr starker Teams konnte sich auf der Gegenseite aber auch Balazs Megyeri im Tor der Fürther auszeichnen, als er einen Freistoß von Hendrick Zuck sehenswert zur Ecke abwehrte (67.). Die Platzherren waren weiter die bessere Elf, Braunschweig wirkte gefährlicher.

Entscheidend konnte sich aber keine Mannschaft in der Schlussphase, als Fürths Serdar Dursun in der Schlussphase nur knapp das Tor verfehlte, mehr in Szene setzen. So sorgten beide Teams für ein Novum im direkten Duell: In Fürth trennten sich beide Vereine noch nie Remis.

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