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"Das war peinlich" - 0:4-Klatsche vermiest Stimmung bei der SpVgg Greuther Fürth

Die ärgerliche 0:4-Pleite beim VfB Stuttgart wird nicht ohne Konsequenzen bleiben, kündigt Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck an.
Fürths Daniel Steiniger(l-r), Serdar Dursun, Nicolai Rapp, Marcel Franke, Niko Gießelmann sind nach der 4:0 Niederlage gegen Stuttgart sichtlich bedient. Der Trainer, Stefan Ruthenbeck, sprach von einem teilweise peinlichen Aufritt seiner Elf. Foto: Deniz Calagan/dpa
 
von DPA
Sichtlich bedient hockten Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck und Fußball-Direktor Ramazan Yildirim noch eine Weile nach Ende der Pressekonferenz auf dem Podium und diskutierten.

Die 0:4 (0:3)-Abfuhr beim VfB Stuttgart hat den Kleeblättern den Start in die Länderspielpause gründlich vermiest, da gab es später nichts schönzureden. Statt den Anschluss an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga herzustellen, handelte sich die SpVgg Greuther Fürth am Montagabend einen Denkzettel ein. "Das war teilweise peinlich, und das wird Konsequenzen haben", schimpfte Coach Ruthenbeck. Wie diese konkret aussehen, ließen die Vereins-Verantwortlichen zunächst offen.

Nun ist es nicht so, dass die Schlappe für die Fürther eklatante Auswirkungen im Klassement hatte, dass die Kleeblätter etwa sogar in Richtung Abstiegszone rutschen. Mit elf Punkten nach acht Spielen ist die Ruthenbeck-Truppe Tabellen-Achter. Ein erfolgreicher Saisonstart und der Derby-Sieg in Nürnberg vor rund zwei Wochen haben aber ganz offensichtlich die Anspruchshaltung in Fürth verändert.


Caliguiri sauer: Leistung nicht akzeptabel

"Wir haben viel aufzuarbeiten", erkannte Kapitän Marco Caligiuri, "die Leistung ist sicher nicht zu akzeptieren." Schon nach wenigen Minuten hatte es durch die Treffer von Carlos Mané (2./4. Minute) 0:2 gestanden. "Da war das Spiel schon fast verloren", sagte Caligiuri. Später trafen noch Benjamin Pavard (24.) und Christian Gentner (80.).

Am Ende war es die völlig verpatzte Anfangsphase, die die Fürther noch länger beschäftigte. "Das ist natürlich eine Katastrophe", haderte Trainer Ruthenbeck bei Sky und erkannte phasenweise einen "Klassenunterschied" zwischen seiner Elf und dem Aufstiegsfavoriten.

Die Fürther wissen, dass sie in dieser 2. Liga gegen finanziell und personell wesentlich bessere Teams nur durch Kampf und Disziplin bestehen können. Genau deswegen schmerzte die Niederlage, weil vor allem vor der Pause kaum ein Aufbäumen oder Wille zur Gegenwehr zu erkennen war. "Das ist die 2. Liga, und die Eigenschaft dieser Liga ist, sich zu wehren", betonte Yildirim. "Es sind alle Spieler auf dem Platz gefragt, ein Zeichen zu setzen. Fakt ist, dass wir eine Leistung gezeigt haben, die wir so nicht akzeptieren."


Druck für die jungen Fürther zu groß?

Den Manager ärgerte auch, dass der Rückschlag in so exponierter Form passierte, "bei so einem tollen Event, bei einem Live-Spiel", vor 38.150 Zuschauern in Stuttgart. Das wiederum war für Caligiuri ein Anlass, die jungen Spieler im Team in Schutz zu nehmen, "die das erste Mal vor so vielen Leuten spielen und dann noch beim VfB, dem haushohen Favoriten". Den verletzten Spielmacher-Routinier Jürgen Gjasula hatte etwa der erst 19 Jahre alte Nicolai Rapp ersetzt.

In den Köpfen bleibt das 0:4 - und das eine ganze Länderspielpause lang. "Schade", sagte Yildirim zum spielfreien Wochenende, an dem die Mannschaft die Pleite nicht wettmachen kann. "Jetzt müssen wir 14 Tage damit umgehen, und das ist mit das Schlimmste."

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