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Kleeblatt in der Negativspirale - Ruthenbeck hadert mit der Einstellung

Erst 0:4 in Stuttgart, nun 0:2 zuhause gegen Heidenheim: Greuther Fürth ist nach einem soliden Saisonstart wieder im Tabellen-Niemandsland angekommen.
"Wenn wir in Rückstand sind, lässt die Mannschaft das über sich ergehen. Du musst lernen, dagegen anzugehen." Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck hadert mit seiner Mannschaft. Foto: dpa
 
von DPA
Trainer Stefan Ruthenbeck wirkte verzagt. Nach dem nächsten Dämpfer in der 2. Fußball-Bundesliga ist die Hochstimmung bei der SpVgg Greuther Fürth aus dem Derby-Auswärtssieg vor knapp einem Monat in Nürnberg endgültig verflogen. Das 0:2 (0:2) gegen den 1. FC Heidenheim vom Samstag veranlasste den Coach zu einer wenig erbaulichen Standortbestimmung: "Jetzt haben wir die Negativspirale."


Nur ein Punkt aus den letzten drei Spielen

Ein Punkt aus drei Spielen, vor der Länderspielpause ein 0:4 in Stuttgart und nun der Rückschlag daheim: In der Tabelle sind die Fürther nur noch Mittelmaß und müssen sich in Richtung Abstiegszone umblicken. "Wir müssen schnell Ergebnisse liefern", forderte Ruthenbeck vor der nächsten Liga-Aufgabe beim Spitzenteam in Braunschweig. Anlass zur Hoffnung gibt das Heidenheim-Spiel nicht.

Wie schon gegen Stuttgart verpatzten die Franken den Beginn und lagen durch die Tore von Ben Halloran (14. Minute) und Tim Kleindienst (18.) früh zurück. Vor allem das 0:1, als sich die Fürther nach einem eigenem Eckball per Konter den Gegentreffer einhandelten, erzürnte den Coach. "Das ärgert mich maßlos", berichtete er. "Ich frage mich manchmal, warum man Videoanalysen macht und mit den Spielern darüber spricht, was die Stärken des Gegners sind! Wir machen in der Situation alles falsch und werden dann bestraft." Dass sich die Gastgeber beim 0:2 trotz Überzahl überrumpeln ließen, passt ins Bild.


Caligiuri: Die Gier fehlt

"Die Gier fehlt uns, ganz klar", meinte Ruthenbeck. Kapitän Marco Caligiuri unterstrich: "Wir müssen jetzt einfach konsequenter werden und weiter engagiert arbeiten."

Die Negativserie sei auch Kopfsache, meinte Ruthenbeck. Denn auch ein frühes 0:2 könnte man noch drehen, wenn der Glaube und die Einstellung passten. "Wir haben viele, die dem Druck nicht gewachsen sind", erkannte er. "Wenn wir in Rückstand sind, lässt die Mannschaft das über sich ergehen. Du musst lernen, dagegen anzugehen." Aber: "Diesen Glauben, den erkenne ich nicht", räumte Ruthenbeck ein.

Auch Neuzugang Damjan Djokovic, der noch zu den besseren Fürthern des Nachmittags gehörte, konnte als Ersatz für den länger verletzten Spielmacher Jürgen Gjasula die Niederlage nicht vermeiden.

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