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2. Liga

1. FCN: Köllner freut sich auf Trainingslager - Kapitän der slowakischen U21 kommt

Nach Platz zwölf in der vergangenen Saison will der 1. FC Nürnberg in der 2. Liga eine bessere Rolle spielen. Dabei helfen soll auch Neuzugang Adam Zrelak.
Nach Platz zwölf in der vergangenen Saison will der 1. FC Nürnberg in der 2. Liga eine bessere Rolle spielen. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat zum Start in sein Trainingslager einen neuen Stürmer verpflichtet. Adam Zrelak, Kapitän der slowakischen U21-EM-Mannschaft, wechselt mit sofortiger Wirkung vom tschechischen Erstligisten FK Jablonec an den Sportpark Valznerweiher. "Adam Zrelak ist ein robuster und zielstrebiger Stürmer, der unsere Möglichkeiten in der Offensive durch seine Fähigkeiten weiter erhöht", sagte Sportvorstand Andreas Bornemann laut Mitteilung am Freitag. "Er hat in jungen Jahren schon viele Erfahrungen im Herrenbereich gesammelt."

Der Slowake führte sein Team bei der U21-EM in Polen als Kapitän aufs Feld. Im November 2013 debütierte er bereits als 19-Jähriger in der A-Nationalmannschaft. In der abgelaufenen Saison kam Zrelak verletzungsbedingt nur auf zehn Pflichtspieleinsätze. Insgesamt absolvierte er 107 Erstliga-Partien und erzielte dabei 27 Treffer.


Club ist in der Slowakei ein sehr bekannter Verein

Mit der Verpflichtung von Zrelak setzt der Club auch eine Tradition fort, was auch den Neuzugang freut. "Der 1. FC Nürnberg ist durch Marek Mintal und auch Robert Vittek in meiner Heimat natürlich ein bekannter Verein. Ich freue mich deshalb sehr, dass es mit meinem Wechsel geklappt hat", sagte Zrelak. Der FCN hat damit einen seiner zwei gesuchten Spieler verpflichtet. Dazu suchen die Franken noch einen Innenverteidiger.

Michael Köllner freut sich auf sein erstes Trainingslager als Coach beim 1. FC Nürnberg. Zehn Tage hat der 47-Jährige in Südtirol Zeit für den Feinschliff an seiner Truppe. "Wir haben zwei Wochen super gearbeitet", sagte Köllner zur bisherigen Saisonvorbereitung der Franken. "Ich bin froh, dass wir von Null beginnen können." Ein Start "ohne Altlasen" soll den Club auf eine Spielzeit vorbereiten, in der er am Ende besser als Rang zwölf in der vergangenen Saison platziert ist. Im Idealfall will der FCN liebend gerne um die Spitzenplätze mitspielen können.

Köllner hatte den Trainerposten vor vier Monaten von Alois Schwartz übernommen. Ging es in der vergangenen Saison darum, das Team zu stabilisieren, kann er nun an seinen eigenen Vorstellungen arbeiten. "Es geht nicht darum, ob ein Vorgänger gut oder schlecht gearbeitet hat. Du fährst einfach anders mit der Mannschaft", sagte er. "Man braucht eine andere Belastung, der Vorgänger hat auch eine andere Art von Fußball, darauf hat er seine Belastung ausgerichtet. Das ist völlig normal."

Normal ist aber auch, dass sich Köllner nun komplett an den Ergebnissen messen lassen muss. Auch er erlebte seit seinem Amtsantritt schon Durststrecken. "Am Ende geht es um eine langfristige Entwicklung, und dass du langfristig Stabilität in der Mannschaft hast", formulierte es Köllner.

Die Franken sind noch auf der Suche nach einem Innenverteidiger. "Ich bin kein Trainer, der die Möglichkeiten im Verein falsch einschätzt. Ich bin eine gewisse Zeit da", sagte Köllner. "Ich weiß, was machbar ist."


Mühl fällt wochenlang aus

Die Verletzung von Lukas Mühl könnte die Verpflichtung eines Abwehrspielers beschleunigen. Der 20-jährige Mühl erlitt beim 9:0 im Testspiel gegen den FC Eintracht Bamberg einen Teilriss des Syndesmosebandes im linken Fuß und wird wochenlang ausfallen.

Neu im Team sind neben Zrelak bislang Rückkehrer Sebastian Kerk (SC Freiburg), der Österreicher Lukas Jäger (SCR Altach), der gebürtige Nürnberger Enrico Valentini (Karlsruher SC), Alexander Fuchs (1860 München) und Torhüter Fabian Bredlow. Ob der vom Halleschen FC verpflichtete 22-jährige Bredlow oder Thorsten Kirschbaum im Tor stehen, ist noch nicht entschieden. Club-Urgestein Raphael Schäfer hat seine Karriere beendet, Patrick Rakovsky den Verein mit unbekanntem Ziel verlassen.

Ebenfalls nicht mehr dabei sind die Verteidiger Even Hovland und Dave Bulthuis. Auch Constant Djakpa und Tim Matavz gehörten nicht mehr zum Kader. Enis Alushi kehrte aus einem Leihgeschäft aus Israel zurück.



Zehn Tage hat Köllner nun im idyllischen Natz Zeit, um die Vorbereitung für den Saisonstart am 30. Juli zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern voranzutreiben. "Wichtig ist, dass du gut reinkommst in die Saison und eine Art Flow entwickelst", sagte Köllner und hält sich beim Ziel zurück. "Man muss sehen, es entwickelt sich was. Ob es für den ganz großen Wurf reicht, ist einmal dahingestellt." Dagegen hätten die Club-Fans aber nichts.

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