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1. FC Nürnberg

Raus mit Applaus: Raphael Schäfers letztes Heimspiel für den Club

FCN-Keeper Raphael Schäfer macht sich auf ganz große Emotionen gefasst. Gegen Düsseldorf bestreitet der 38-Jährige sein letztes Heimspiel für den Club.
Nürnbergs Raphael Schäfer bestreitet am Sonntag sein letztes Spiel vor heimischem Publikum. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
"Es wird ein besonderes Spiel, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es ist ein ganz normales Spiel", räumte die langjährige Führungsfigur des 1. FC Nürnberg vor ihrem letzten Auftritt vor den heimischen Fans in der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Fortuna Düsseldorf ein. "Ich freue mich darauf, es wird ein spannendes Spiel für mich, emotional wird's auch. Ich versuche es einfach zu genießen."

Schäfer ist ein Zeitzeuge Nürnberger Fußball-Geschichte. 2001 wechselte der Schlussmann vom VfB Lübeck zum Club nach Franken, da hatte Torwart-Legende Andreas Köpke gerade ihre Karriere am Valznerweiher beendet. Abgesehen von einem durchwachsenen einjährigen Gastspiel beim VfB Stuttgart 2007/08 spielte Schäfer dann nur für den FCN.


Schäfer ist stolz und zufrieden

"Der Club bedeutet sehr, sehr viel Spaß, viele Emotionen, aber auch sehr viele Reibereien", meinte Schäfer rückblickend, der am 16. März 2002 beim 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach sein Debüt für die Franken gegeben hatte. Insgesamt sei der 38-Jährige "sehr stolz, bei so einem Traditionsverein so lange spielen zu dürfen".

Schäfer hat mit dem Club viele Aufs und Abs erlebt. Abstiege fallen in seine Zeit, aber auch der Triumph im DFB-Pokal 2007. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums werden am Sonntag auch damalige Weggefährten wie Marek Mintal, Andreas Wolf oder Coach Hans Meyer im Stadion sein. Auf die Frage, ob er mit seiner Karriere zufrieden sei, antwortete Schäfer: "Ja, bin ich."


Weiler überredete Schäfer zum Weitermachen

Im vergangenen Sommer wäre seine Laufbahn in Nürnberg eigentlich schon vorbei gewesen. Erst der damalige Coach René Weiler überredete den Routinier noch eine Saison dranzuhängen. Dann verabschiedete sich der Schweizer Coach zum RSC Anderlecht. Beim 1. FC Nürnberg wird man eben immer wieder überrascht. "Wichtig ist, dass man einmal mehr aufsteht als hinfällt", erklärte Schäfer seine Maxime. "Ich glaube, das habe ich geschafft, sonst wäre ich nicht so lange da gewesen."

Schäfer bleibt in Franken. "Nürnberg ist eine sehr, sehr schöne Stadt, sie hat sehr viel Lebensqualität und wir fühlen uns hier wohl", versicherte der Vater dreier Töchter. Beim Club arbeitet er künftig als Torwartkoordinator. "Er wird organisatorisch für die Sichtung und die inhaltliche Ausbildung der Torhüter verantwortlich sein. Bereits in den letzten Monaten war Rapha in die Abläufe und Prozesse eingebunden", sagte Sportvorstand Andreas Bornemann.


Wer wird Stammkeeper beim 1. FCN?

Thorsten Kirschbaum und Neuzugang Fabian Bredlow sollen sich ab dem Sommer um die Nummer eins streiten. Einen Rücktritt vom Rücktritt wird es für Schäfer dieses Mal nämlich nicht geben. "Es gibt kein Hintertürchen", betonte er. Sonst bekäme Schäfer wohl auch Ärger mit Frau Anja und seinen Töchtern.

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