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1. FC Nürnberg

1. FCN: Wechselwirrwarr um Sabiri drückt die Stimmung in Nürnberg

Der Club ist nach zwei Spieltagen in Liga 2 Tabellenführer. Trotzdem gibt es Ärger im Verein - mit Youngster Abdelhamid Sabiri.
Abdelhamid Sabiri (links) hat seinen Wechselwunsch geäußert und sorgt damit für Ungemach beim 1. FC Nürnberg. Foto: Stefan Puchner, DPA
 
Zwei Spiele, zwei Siege, noch kein Gegentor und noch dazu Tabellenführer: Eigentlich sollten beim 1. FC Nürnberg momentan alle mit einem breiten Grinsen durch die Gegend laufen. Tun sie aber nicht, denn es gibt Ärger um den wechselwilligen Shootingstar der abgelaufenen Saison, Abdelhamid Sabiri.

In neun Zweitligaeinsätzen sorgte der 20-Jährige mit fünf Treffern in der vergangenen Rückrunden-Saison für Aufsehen, wurde im April deshalb mit einem Profivertrag ausgestattet - bei den Spielen gegen Kaiserslautern und in Regensburg gehörte der Youngster allerdings nicht zum Kader. Seit der Premier-League-Aufsteiger Huddersfield Town angeblich ein Auge auf das Club-Talent geworfen hat, gibt es Wirbel um Sabiri.

Der Mittelfeldspieler hatte sich am Wochenende geweigert, für die zweite Mannschaft aufzulaufen und damit Trainer Michael Köllner erzürnt. "Die Frage ist immer, was der Spieler will. Ich werde auf jeden Fall nicht die U 21 mit einem Spieler bestrafen, der das nicht annimmt", zitiert der Kicker den FCN-Coach. Offenbar drängt Sabiri auf einen Wechsel nach England, dort könnte er deutlich mehr verdienen. Doch der 1. FCN ist nicht gewillt, das Top-Talent abzugeben, die Kaderplanung sei abgeschlossen. "Wenn er (Sabiri) glaubt, die handelnden Personen unter Druck setzen zu können, dann ist er hier an der falschen Adresse", kritisierte Köllner.


Auch Huddersfield Town scheint nicht wirklich ernst zu machen, was die Verpflichtung Sabiris angeht. Jüngst erklärte Sportvorstand Andreas Bornemann, eine lose Anfrage sei zwar eingegangen, als Angebot würde er es aber nicht bezeichnen. Denn die gebotene Ablöse sei "völlig indiskutabel" gewesen. Seitdem hat sich Huddersfield nicht mehr gemeldet . "Das sollte Sabiri zu denken geben", sagte Bornemann.

Sabiri selbst fällt nun erstmal mit einem Infekt aus, nimmt also nicht am Training der zweiten Mannschaft teil. ak

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