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DFB-Pokal

1. FCN: Nürnberg gegen Duisburg eine Runde weiter - der DFB-Pokal im Überblick

Mit dem 1. FC Nürnberg schaffte es am Sonntag der dritte fränkische Verein in die zweite Runde des DFB-Pokals. Der Überblick.
Edgar Salli von Nürnberg springt zum Ball. Mit dem 1. FC Nürnberg schaffte es am Sonntag der dritte fränkische Verein in die zweite Runde des DFB-Pokals. Foto: Ina Fassbender/dpa
 
von DPA
Der 1. FC Nürnberg ist dank eines ungefährdeten Sieges beim Ligakonkurrenten MSV Duisburg in die zweite Pokalrunde eingezogen. Der Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga setzte sich am Montagabend mit 2:1 (2:0) beim Aufsteiger durch. FCN-Kapitän Hanno Behrens erzielte die Führung für die Gäste (21. Minute), die Georg Margreitter (41.) vor 15 576 Zuschauern ausbaute. Kevin Wolze (90.+4) gelang per Foulelfmeter nur noch der Anschlusstreffer. Für den MSV war es das dritte Erstrunden-Aus in Folge.
Zuletzt überstand der Cup-Finalist von 2011 in der Saison 2014/2015 die erste Pokalrunde - damals übrigens nach einem Erfolg (1:0) gegen Nürnberg. Diesmal aber blieb die Überraschung für den Revierclub aus, da der viermalige Pokalsieger Nürnberg von Anfang an die Partie kontrollierte und in der Offensive effektiv agierte.

Im Duell mit Offensivspieler Sebastian Kerk konnte MSV-Torhüter Marc Flekken noch glänzen (10./38.), war jedoch bei den Kopfballtoren von Behrens und Margreitter - die Kerck beide per Ecke vorbereitet hatte - chancenlos. Duisburg drängte nach dem Seitenwechsel zwar auf den Anschlusstreffer, fand in der gut organisierte Abwehrkette der Gäste aber nur selten eine Lücke. Für das einzige Duisburger Tor musste ein Strafstoß herhalten.


Überblick über die Abendspiele

BFC Dynamo - FC Schalke 04 0:2 (0:0)
Beim Regionalligisten aus Berlin tat sich Schalke im ersten S04-Pflichtspiel für Trainer Domenico Tedesco lange schwer. Erst in der 79. Minute erlöste der 27 Jahre alte Konopljanka den Revierclub mit seinem Tor und legte in der ersten Minute der Nachspielzeit noch einen Treffer nach. Schalke war ohne die Verteidiger Benedikt Höwedes und Naldo in der Hauptstadt angetreten. Auch Nationalspieler Leon Goretzka wurde erst im zweiten Durchgang eingewechselt.

SC Paderborn - FC St. Pauli 2:1 (1:0)
Massih Wassey ließ die in den vergangenen Jahren nicht gerade erfolgsverwöhnten Paderborner Fans in der 41. Minute jubeln. Mit einem sehenswerten Distanzschuss brachte er die Ostwestfalen gegen das Hamburger Zweitliga-Team in Führung. In der 79. Minute erhöhte Christopher Antwi-Adjej zum 2:0. Das 1:2 durch Sami Allagui (90.+1) kam für St. Pauli zu spät.

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