1.FCN - Greuther Fürth: Das Frankenderby aus Sicht der Polizei

So verlief das Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth aus Sicht der Polizei.
Die Club-Fans sind leidgeprüft - aber dass ihre Mannschaft nach sechs Spielen Tabellenletzter der 2. Bundesliga ist, ist für sie derzeit doch ein kleiner Schock. Foto: dpa
 
Am Dienstagabend fand im Nürnberger Stadion das 261. Fußballderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth statt. Aus Sicht der Polizei gab es kaum Probleme.

Im Vorfeld der Begegnung trafen sich nach polizeilicher Schätzung ca. 900 Fürther Fans am Laubenweg in Fürth vor dem Stadion, um mit elf Bussen zum Nürnberger Stadion zu fahren. Kurz nach 15 Uhr fuhr der Konvoi ab und wurde dabei von der Polizei auf der gesamten Wegstrecke bis zum Busparkplatz der Großen Straße in Nürnberg begleitet. Ohne Vorfälle erreichten die Fürther das Stadion.

Unmittelbar vor Spielbeginn gegen 17.30 Uhr entzündeten noch unbekannte Täter im Gästeblock 25 B mehrere Bengalos.

Dieser Vorfall wurde auf Video dokumentiert. Die Auswertung der vorhandenen Bilder dauert an. Verletzte wurden der Polizei in diesem Zusammenhang bisher nicht gemeldet.

Sowohl während als auch nach der Begegnung kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Die Fürther Fans gingen nach Spielende geschlossen zu ihren Bussen zurück und fuhren im Konvoi mit erneuter Polizeibegleitung wieder zurück zum Fürther Stadion.

Dort zündeten dann ebenfalls noch Unbekannte vor dem Vereinsheim mehrere Silvesterkracher und Bengalfeuer. Anschließend formierte sich ein Aufzug von ca. 150 Personen in der Absicht, über die Ludwigsbrücke zur Gustavstraße zu ziehen. Diesen Aufzug begleiteten ebenfalls Polizeikräfte. Hier kam es lediglich zu Verkehrsbehinderungen.

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