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1. FC Nürnberg siegt beim KSC - Club-"Fans" sorgen für Eklat

Elfmeter-Killer Kirschbaum und Sturm-Schlitzohr Burgstaller haben dem 1. FC Nürnberg den nächsten Sieg beschert. Doch einige "Fans" benehmen sich daneben.
Nürnbergs Fans brennen in der Gästekurve Feuerwerk ab. Foto: Daniel Maurer/dpa
 
von DPA
Dank eines Doppelpacks des österreichischen Torjägers (61./67. Minute) sowie eines Treffers von Tim Matavz (89.) feierten die Franken am Sonntag ein 3:0 (0:0) beim Karlsruher SC. Torhüter Kirschbaum hatte mit einem parierten Strafstoß gegen Enrico Valentini (54.) den dritten Erfolg nacheinander eingeleitet. Im Klassement kletterte die so schwach in die Saison gestartete Truppe von Coach Alois Schwartz auf den zehnten Platz und ließ damit auch Erzrivale Greuther Fürth hinter sich.

"Es war vielleicht ein Tor zu hoch", räumte Matchwinner Burgstaller am Sky-Mikrofon ein. "Der Elfmeter war der Schlüssel zum Erfolg. Aber das gehört manchmal dazu, und wir haben es eiskalt ausgenutzt. Wenn man die 90 Minuten betrachtet, sind wir sicher der verdiente Sieger."


Böllerwürfe sorgen für mehrminütige Unterbrechung

An einem sonst gelungenen Fußball-Nachmittag enttäuschten nur einige Club-"Fans". Diese sorgten mit Böllerwürfen kurz vor Schluss für den negativen Höhepunkt der Partie und eine mehrminütige Unterbrechung durch Schiedsrichter Felix Zwayer. Zur Beruhigung der Lage waren auch Nürnberger Spieler und Manager Andreas Bornemann in der Kurve. Nach dem Abpfiff verzichteten die Nürnberger dann aber darauf, sich vor dem Fanblock vom undisziplinierten, eigenen Anhang feiern zu lassen. Die Franken müssen mit einer schmerzhaften Geldstrafe rechnen.

Eigentlich war zu diesem Zeitpunkt die Partie längst entschieden, was die Aktion der Nürnberger Anhänger noch verwunderlicher macht. Nach einer höhepunktarmen ersten Halbzeit wurde es im zweiten Durchgang ereignisreicher: Zunächst verursachte Even Hovland plump an Florian Kamberi einen Foulelfmeter (53.). Den Patzer des Innenverteidigers merzte aber Torhüter Kirschbaum mit einer Parade gegen Valentini aus.
Der Schlussmann war erst in der vergangenen Woche trotz der Rückkehr von Club-Idol Raphael Schäfer als Stammtorwart bestätigt und damit von Trainer Schwartz zur neuen Nummer eins befördert worden.

Torjäger Burgstaller reichten vor 16.065 Zuschauern zwei Aktionen für die Vorentscheidung. Zunächst schob der Österreicher einen Abstauber über die Linie - Hanno Behrens hatte sich durch die Abwehr getankt und war an Keeper Dirk Orlishausen gescheitert. Sechs Minuten später beförderte Burgstaller einen Fernschuss von Kevin Möhwald per Hacke ins Tor. Matavz sorgte kurz vor Schluss für den Endstand.

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