1. FC Nürnberg fiebert dem Kräftemessen mit RB Leipzig entgegen

Die Euphorie in Nürnberg ist mit dem 4:0 in Bielefeld weiter gestiegen. Auch mit dem Ersatztorwart bleibt der Club auf Aufstiegskurs. Leipzig kann kommen.
Danny Blum (l), der Torschütze zum 0:3, Guido Burgstaller (M) aus Nürnberg und der Torschütze zum 0:4, Hanno Behrens (r), feiern bei Spielschluß. Foto: Friso Gentsch/dpa
 
von DPA
Nach dem Ausbau der Erfolgsserie auf 16 Partien ohne Niederlage fiebern alle beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg der großen Aufstiegsprüfung gegen den direkten Konkurrenten aus Sachsen entgegen. Das 4:0 (0:0) bei Arminia Bielefeld war die optimale Einstimmung auf die Kraftprobe am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) in Nürnberg. "Die Momentaufnahme ist toll", kommentierte Club-Trainer René Weiler am Wochenende.


Weiler: "In kleinen Schritten denken"

Der Schweizer brach aber nicht in übergroße Euphorie aus, zumal der Auswärtserfolg am Freitagabend auf der Bielefelder Alm "zu hoch" ausgefallen sei, wie er feststellte. "Es kann sehr, sehr schnell gehen innerhalb eines Spiels oder innerhalb von wenigen Spieltagen. Wir sind gut beraten, wenn wir weiterhin mit unseren kleinen Schritten denken", empfahl Weiler.

Rechenspiele im Aufstiegskampf kommen ihm zu früh. "Ich war zwar schon lange nicht mehr in der Schule, aber achtmal drei ist meines Wissens immer noch 24 und das ist eine Wahnsinnszahl", sagte er mit Blick auf die noch zu gewinnenden Punkte bis zum Saisonende.

Der aktuelle Erfolgslauf spricht jedoch für den Tabellendritten. In Bielefeld agierte das Weiler-Team nach einem langen Anlauf gnadenlos effektiv. In der letzten halben Stunde schlugen Sebastian Kerk (61. Minute), Niclas Füllkrug (65./Foulelfmeter), Guido Burgstaller (88.) und Hanno Behrens (90.+1) gleich viermal zu.

"Wir waren die Glücklichen. Wir konnten das 1:0 erzielen", sagte Weiler zum wichtigen Führungstor, das für ihn "vorentscheidenden Charakter" hatte. Bielefelds Manuel Hornig (64.) sah danach wegen einer Notbremse vor dem Nürnberger Elfmeter die Rote Karte.


Rakovsky würdiger Schäfer-Vertreter

Eine wichtige Erkenntnis war im Hinblick auf den Saisonendspurt, dass Patrick Rakovsky den verletzten Stammtorwart Raphael Schäfer bestens vertrat. Der 22-Jährige sorgte in Bielefeld mit einigen Paraden dafür, dass der Club nicht in Rückstand geriet. "Er hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert und war auf jeden Fall ein richtig guter Rückhalt. Das freut mich auch für ihn", erklärte Weiler.

Rakovsky war erleichtert. "Ich hatte anfangs ein paar Situationen, die ich gut gemeistert habe. Das tat mir sicher gut", sagte er. Der zur Nummer 1 auf Zeit beförderte Schlussmann will seinen Teil zum großen Ziel Bundesliga-Aufstieg beitragen. Die Chancen dafür stehen nach 26 von 34 Spieltagen gut. "Wir sind als Mannschaft unheimlich stark. Wir halten alle zusammen", schilderte Rakovsky: "Wir haben uns enorm weiterentwickelt. Wir sind eine tolle Gemeinschaft."

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