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Handball

HG Kunstadt gewinnt nach dem Schlusspfiff

HG Kunstadt gewinnt gegen Bayreuth. Karapetjan machte den entscheidenden Treffer nach abgelaufener Spielzeit - per Siebenmeterwurf.
Auch David Jungs Durchsetzungskraft am Kreis verhalf der HG Kunstadt dazu, die eigentlich bereits verlorene Partie beim Tabellenführer HaSpo Bayreuth II doch noch zu gewinnen. Foto: Matthias Schneider
 
Wenn sich elf erwachsene Männer in den Armen liegen und wie kleine Kinder durch die Halle tanzen, dann muss etwas Außergewöhnliches geschehen sein. Nach dem Aufeinandertreffen der Handballer der Bayernliga-Reserve von HaSpo Bayreuth und der HG Kunstadt war dies nicht anders.


Bezirksoberliga

HaSpo Bayreuth II -
HG Kunstadt 27:28

Doch während die Gäste vom Obermain ihren glücklichen 28:27-Auswärtserfolg beim Tabellenersten ausgelassen feierten, verstanden die Gastgeber die Welt nicht mehr. "Wie konnte HaSpo diesePartie noch aus der Hand geben?" Antworten auf diese Frage gab es gerade in den Schlussminuten zuhauf. Die dramatischsten Szenen spielten sich jedoch in den letzten 40 Sekunden ab.
Da erhielt Kunstadts Kapitän Oliver Oester zunächst beim Stand von 27:27 eine Zeitstrafe, und Bayreuths Christoph Krapp trat zum eigentlich vorentscheidenden Siebenmeter an und setzte ihn einen halben Meter neben das Tor von HG-Keeper Simon Swoboda. Doch damit nicht genug: Im direkten Gegenzug wird Johan Andersson regelwidrig am Torwurf gehindert und Hajck Karapetjan erhält nach dem Schlusspfiff die Chance, der HG vom Siebenmeterpunkt aus doch noch den glücklichen Auswärtssieg zu sichern - und hebt den Ball am Kopf des Bayreuther Torhüters vorbei ins Netz - 28:27 für die HGK.
"Wenn du Meister werden willst, musst du solche Spiele genau auf diese Weise gewinnen", lautete das Fazit der mitgereisten Kunstadter Fans, wohl wissend, dass die HG an diesem Tag mit einem dunkelblauen Auge davongekommen war. Am Ende waren es die Unerfahrenheit der jungen Bayreuther Truppe und die abgeklärte Entschlossenheit der Gäste, die diese Wende im Spiel noch möglich gemacht hatten.


Andersson doch dabei

Noch wertvoller wird der HG-Erfolg in diesem Spitzenspiel, wenn man betrachtet, wer auf Seiten der Kunstadter gefehlt hatte: Mit Kießling, Stirbati, Maile, Deuber und Brungs fehlten dem Team fünf wichtige Säulen - ein Grund für Spielertrainer Johan Andersson trotz anders lautender Meldungen im Vorfeld doch in Bayreuth aufzulaufen. Allerdings verlieh auch seine Präsenz den Gästen zunächst keine Stabilität. Bayreuth legte los wie die Feuerwehr und war der HG mit seinem schnellen und zielstrebigen Offensivspiel über weite Strecken der Partie überlegen.
Das 6:2 von Sven Goeritz in der 10. Minute lieferte bereits einen Vorgeschmack darauf, was die HGK an diesem Tag zu erwarten hatte. Dank der Erfahrung und Durchschlagskraft von Hajck Karapetjan und Anton Lakiza blieb die HG aber dran und hielt den Rückstand bis zur Halbzeit in Grenzen (14:12).


HGK fängt sich nach der Pause

Nach dem Wiederanpfiff schien sich die HGK dann endgültig gefangen zu haben. In der 36. Minute erzielte Andersson beim 16:17 die erste Kunstadter Führung, doch Bayreuth schlug zurück. Begünstigt durch zahlreiche Zeitstrafen gegen die Gäste drehten die Wagnerstädter jetzt so richtig auf und zogen wieder auf 21:17 (44.) und 25:21 (49.) davon. Zu diesem Zeitpunkt glaubte kaum einer mehr an einen Erfolg der Gäste. Allerdings machte der Gastgeber trotz zahlreicher guter Torchancen den Sack nicht endgültig zu.
Eine Gelegenheit, auf die Spieler wie Karapetjan, Lakiza und Andersson nur warten. Bayreuth wurde unruhiger und erzielte beim 27:25 durch Joshua Höpp bereits in der 54. Minute seinen letzten Treffer.
Die letzten Minuten waren dann an Dramatik nicht mehr zu überbieten, und auch Torhüter Simon Swoboda hatte am Ende großen Anteil am äußerst glücklichen Erfolg der HGK.

HG Kunstadt: Swoboda / Etterichretz - Karapetjan 9/4, Jung 4, Lakiza 4, Scholz 4, Andersson 3, Oester O. 2, Oester N. 2, Petersen, Wünschig
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