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SK Michelau im Abstiegskampf

Mit 3,5:4,5 unterliegen die Michelauer dem FC Nordhalben und geraten damit in den Tabellenkeller.
Gebannt verfolgen die Mannschaftskollen das Geschehen am Brett von Andreas Schüpferling (l.). Wenig später wird ihm Gegner Hans Scherbel die Hand zur Aufgabe reichen. Gegen das schwarze Bauernpaar in der Brettmitte ist kein Kraut gewachsen.  Foto: Markus Häggberg
 
von MARKUS HÄGGBERG
Nur ein Sieg aus acht Begegnungen - das reicht nicht für einen Mannschaftspunkt. Erst recht nicht, wenn der Gegner an den vorderen Brettern über das stabile Wunder-Brüderpaar verfügt. Nach der 3,5:4,5-Niederlage gegen den FC Nordhalben befindet sich der SK Michelau nach dem dritten von neun Spieltagen im Abstiegssog der Schachbezirks-oberliga.


Bezirksoberliga

SK Michelau -
FC Nordhalben 3,5:4,5

Michelau steht nur einen Platz vom Abstiegsrang entfernt und hat nur einen Mannschaftspunkt auf dem Konto - zu viele Remisen und zu wenige ausgekämpfte Partien hatten ihren Anteil daran.
Es begann mit einer ungewöhnlichen Begegnung zwischen dem Michelauer Benjamin Zerr und Hilmar Stumpf. Ungewöhnlich darum, weil bis zum 23. Zug kein Stein geschlagen wurde, sich die Gegner in Stellung brachten und dann ein Unentschieden vereinbarten. Unentschieden trennten sich nach 15 Zügen auch Alfons Schüpferling und Frank Zimmermann, nachdem es durch Figurenabtausch zu einer Verflachung der Stellung kam.
Nachdem Markus Häggberg gegen Dieter Schultes seinen Anzugsnachteil schnell ausgeglichen hatte, erreichte er eine Stellung mit Chancen durch ein Eindringen seines Turmes im gegnerischen Lager. Doch am falschen Plan grübelnd, steuerte er das Unentschieden an.
Irgendwo auf seinem Weg zum Remis hat auch der Michelauer Spitzenspieler Klaus Beier den Sieg liegenlassen. Zwischenzeitlich mit einem Mehrbauern im Mittelspiel versehen, holte Horst Wunder aber mit Turm- und Springermanövern doch noch ein Unentschieden aus der übersichtlich gewordenen Stellung. Sein Bruder Stefan agierte erfolgreicher, Leidtragender war Edgar Schaller. Letztlich bedurfte es nur eines kleinen taktischen Schlages, um die unsichere Lage seines Königs zu beweisen. Kurz vor dem Matt gab Schaller auf. Zu dieser Zeit aber sah es am Brett von Bernd Stammberger vielversprechend aus. Zwar hatte der Michelauer einen Minusbauern, den aber auf Kosten eines positionellen Vorteils, preschte sein Randbauer doch weit vor in die Stellung von Sven Müller. Würde Stammberger den Bauern durchbringen und zur Dame führen? Das sollte nicht gelingen, denn Müller eroberte ihn.
Dann aber setzte es den K.o.-Schlag für den SK Michelau, denn Gert Grüner musste seine Niederlage gegen Wolfgang Burgermeister quittieren. Einen "Schnapszug" nannte Burgermeister den Läuferausfall Grüners in der Eröffnung. Der Weg führte zu einer beengten Stellung, zur Einschnürung und Figurenverlust. Blieb noch Andreas Schüpferling, der es mit Hans Scherbel zu tun bekam. Auch Schüpferling geriet in Verlustgefahr, doch seine Stunde schlug im Turmendspiel, das er besser zu behandeln wusste. Es gelang dem Michelauer, mit einer Bauernphalanx gegen den feindlichen König vorzugehen und sich gegen gegnerische Schachs zu verwahren. Es war der "Ehrensieg" an einem ansonsten ernüchternden Spieltag für den SK Michelau.





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