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SG-Damen gelingt die Sensation

Die Handballerinnen aus Kunstadt und Weidhausen bezwingen überraschend den Tabellenzweiten HC Sulzbach-Rosenberg.
Zweikampfstark präsentierte sich Stefanie Hergenröder gegen den HC Sulzbach-Rosenberg. Sie war mit sieben Treffern die erfolgreichste Werferin der Heimmannschaft. Foto: Klaus Gagel
 
Um 17.48 Uhr war die Überraschung perfekt. Die Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen hatten in der Landesliga der Frauen den Tabellenzweiten HC Sulzbach-Rosenberg souverän mit 25:22 besiegt. Dabei hätte der Erfolg der Heimmannschaft sogar noch höher ausfallen können, wäre da nicht die Querlatte am gegnerischen Tor gewesen, an der die SG-Werferinnen fast zehnmal scheiterten.


Angriff mit hoher Trefferquote

Letztlich wurde das Spiel von der heimischen Mannschaft aufgrund ihres entschlossenen Abwehrverhaltens gewonnen, an dem auch Torfrau Kerstin Pitterich entscheidenden Anteil hatte. Doch auch im Angriff präsentierte sich die Prediger-Truppe ausgeschlafener als in den vergangenen Spielen. Das zeigte sich nicht zuletzt in der Siebenmeter-Ausbeute: Von fünf Strafwürfen wurden vier verwandelt.
Auch die Top-Torjägerinnen der HG Kunstadt-Weidhausen, Stefanie Hergenröder, Carolin Fichtel und Fabienne Seufert, zeigten sich durchsetzungsfreudig und zweikampfstark. Auf ihr Konto gingen allein 17 der 25 Tore.
Die Überlegenheit der Gastgeberinnen deutete sich bereits in der ersten Hälfte an. Immer wieder ging die Heimmannschaft mit einem Treffer in Führung. Mira Olk war es, die in der 21. Minute für die HG auf 10:7 erhöhte. Dem Betreuer der Gäste, Wolfgang Thom, schwante nichts Gutes, als Lena Bauer zum 13:10 traf, während seine Spielerin Andrea Himmerer auf der Strafbank saß.
Die Gäste nahmen eine Auszeit, doch danach änderte sich wenig. Die beiden Schiedsrichter, Berghammer und Kalina (Bayreuth), verfolgten indes konsequent ihre Linie, verteilten auf beiden Seiten je sechs Zeitstrafen und leiteten so die spannende Partie unaufgeregt und souverän.
Die Spannung auf dem Spielfeld und auf den Zuschauerrängen wuchs, als die SG Kunstadt-Weidhausen ihren Drei-Tore-Vorsprung mit in die Pause nahm (14:11). Sollte es tatsächlich gelingen, den bis dato souveränen Tabellenzweiten in die Schranken zu weisen? Noch waren dreißig Minuten zu spielen - und mit dem Anwurf verkürzte Sulzbach-Rosenberg auf 14:16.
Kunstadt-Weidhausen konterte über einen Dreierpack von Stefanie Hergenröder, die damit das 19:16 herstellte. Als Mira Olk in der 45. Minute zum 20:16 einnetzte, lag die Sensation in der Luft. Der gegnerische Betreuer Wolfgang Thom machte seinem Ärger zu diesem Zeitpunkt lautstark Luft, wofür er eine Verwarnung kassierte.
Die Heimmannschaft ließ nun nichts mehr anbrennen. Aufopferungsvoll kämpfte die 5:1-Abwehrformation, und bis zwei Minuten vor Schluss zementierte man den Vier-Tore-Vorsprung.
In den Schlussminuten kam dann doch noch einmal Hektik auf. Mira Olk, Stefanie Hergenröder und die HClerin Andrea Himmerer wurden auf die Strafbank geschickt, und auch Udo Prediger sah die Gelbe Karte. Stefanie Häckl verwandelte schließlich einen Strafwurf zum 25:22-Endstand.
SG Kunstadt-Weidhausen: Pitterich, Röschlein - Seufert (5/1), Held (2), Schnack, Hergenröder (7/2), Bauer (1), Dill, Bauer (1), Huber (1), Fichtel (5), Olk (3/1)





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