Lokalderby zum Staffelsteiner Heimdebüt

Die Staffelsteiner wollen nach der Auftaktniederlage am Samstag im Heimspiel gegen den TSV Breitengüßbach nicht leer aus gehen.
Der beste Staffelsteiner war in der vergangenen Woche Jaroslav Hazva. Der Tscheche möchte diesmal vor heimischen Publikum seine Klasse unter Beweis stellen. "Ein Sieg", so sagt er, "ist wichtig, um uns aufzubauen und den Anschluss nicht zu verlieren".  Foto: SKC
 
Nach dem verpatzten Saisonstart in die Kegler-Bundesliga mit dem 1:7 in Schwabsberg wollen die Staffelsteiner Herren diese Scharte auf eigener Anlage wieder auswetzen. Der erste Gast in dieser Saison hat keine weite Anfahrt zur Staffelbergbahn. Von Breitengüßbach in die Badstadt haben die TSVler keine 20 km zurückzulegen - ein echtes Lokalderby.


Breitengüßbacher kommen selbstbewusst

Die SKCler gehen von der Papierform her als Favorit in dieses Duell. Zumindest mit breiter Brust dürften die Nachbarn aus dem Bamberger Landkreis nach ihrem fulminanten Start auftreten. Beim 6:2-Sieg über Erlangen-Bruck haben die Güßbacher eine konstante Leistung abgerufen und mit Mario Nüsslein, der 702 Kegel schob, ein super Resultat von 3669 Kegel erzielt. Doch am Samstag (13 Uhr) werden die Karten neu gemischt.
In der vergangenen Saison feierte der SKC zum Abschluss der Runde einen 7:1-Sieg auf eigener Bahn, in Breitengüßbach ging der TSV gar mit 0:8 unter. Für die Staffelsteiner wäre ein klarer Sieg Balsam für die Seele.
Den Grundstein dazu sollen Torsten Reiser und Jürgen Zeitler, die womöglich das Startpaar bilden, legen. Besonders Reiser wäre ein gutes Resultat zu wünschen nach dem letzten Ergebnis. Zeitler hingegen wird seine Form weiterhin bestätigen wollen.


Für Hergeth ein besonderes Spiel

Im Mittelpaar dürften für die Gastgeber Jaroslav Hazva und Zoltan Hergeth auf Punktejagd gehen. Hier wird es sicherlich nicht einfach für Hergeth, der gegen seinen alten Verein antritt. Sein neuer Teamkollege Hazva zeigte schon seine Stärken und will seine Leistung vom ersten Spieltag bestätigen.
Das Schlusspaar des SKC könnten Jiri Vicha und Cosmin Craciun bilden. Auch Craciun hat gegenüber dem Auftaktspieltag etwas gutzumachen. Dennoch wird auch diesmal die Aufstellung erst kurz vor dem Spiel durch Mannschaftsführer Hans-Karl Brütting fest gemacht. Denn auch Bernd Schwarz und Florian Bischoff brennen auf einen Einsatz.


Kleiner Vorteil für die Gäste

Der TSV hat den Vorteil gegen die Aufstellung des SKC seine Mannen zu setzen. Wer dies letztlich sein wird, bleibt abzuwarten.
Im TSV-Kader stehen Robin Parkan, Markus Löhnert, Tobias Stark, Albert Kiriszan, Christoph Kaiser, Melvin Rohn, Michael Paulus und Mario Nüsslein.
Die weiteren Begegnungen des zweiten Spieltages sind Lok. Rudolstadt auf eigener Anlage gegen Victoria Bamberg. Victoria-Bezwinger Kipfenberg empfängt den KC Schwabsberg, Rot-Weiß Zerbst gastiert in Straubing, und Lorsch hat es auswärts mit Erlangen-Bruck aufzunehmen. bsch





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