Lichtenfelser mit Selbstbewusstsein gegen Topteam

Der FC Lichtenfels hofft nach erstem Auswärtserfolg in der Fußball-Landesliga Nordwest auf eine Überraschung gegen den TSV Kleinrinderfeld.
Heute am Korbmarktsamstag wollen die Lichtenfelser Fans möglichst einen Sieg der "Macht vom Obermain" sehen. Der Tabellenvierte TSV Kleinrinderfeld wird allerdings eine hohe Hürde darstellen.  Foto: Heike Günther
 
Gleich zwei Knoten sind beim FC Lichtenfels geplatzt. Der Aufsteiger in die Fußball-Landesliga Nordwest schaffte am vergangenen Wochenende mit dem 2:1-Sieg beim Mitaufsteiger TuS Röllbach (16.) den lang ersehnten Befreiungsschlag und beendete damit nicht nur die seit fünf Spielen andauernde Negativserie, sondern holte damit auch seinen ersten Auswärtssieg der Saison. Somit geht das Team des FCL-Trainergespanns Grau/Goller am heutigen Korbmarktsamstag (16 Uhr) mit neu gewonnenem Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen die Topmannschaft TSV Kleinrinderfeld (4.).


Goller: "Viele Hochkaräter ausgelassen"

Zwei frühe Treffer in jeder Hälfte bescherten den Lichtenfelser am neunten Spieltag den ersten Auswärtssieg. Stefan Dietz (3.) und Lukasz Jankowiak (49.) waren am Ende die Matchwinner in Röllbach. "Das war wohl unsere beste Saisonleistung", sagte FCL-Trainer Christian Goller, war aber nicht ganz zufrieden: "Wir haben unfassbar viele Hochkaräter ausgelassen. Das kann uns noch Kopf und Kragen kosten, wenn wir das nicht in den Griff bekommen."


FCL auf Nichtabstiegsplatz

Mit diesem Erfolg kletterte die Mannschaft des Trainerteams Alexander Grau und Christian Goller auf einen Nichtabstiegsplatz und scheint sich nun endlich in den neuen Gefilden eingefunden zu haben. "Die Jungs trainieren hervorragend, belohnen sich aber noch zu selten", sagt Goller.
Heute wartet im Karl-Fleschutz-Stadion mit dem TSV Kleinrinderfeld bereits die nächste große Aufgabe auf die Lichtenfelser. Die Unterfranken starteten recht passabel in die Saison und liegen aktuell als Vierter in Reichweite zu den anvisierten Aufstiegsplätzen. Der letztjährige Tabellenfünfte muss dabei jedoch mit einer leichten Sturmflaute kämpfen. Zwar hat der TSV erst 14 Gegentore hinnehmen müssen, aber 18 Treffer sind für ein Spitzenteam nach dem neunten Spieltag zu wenig, um mit der namhaften Konkurrenz mithalten zu können.


Kleinrinderfeld mit gefährlichen Stürmern

Über das Potenzial verfügt die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Scheder. Allen voran Peter Endres, der schon fünfmal traf. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis sein Sturmpartner Sandro Kramosch (bislang drei Tore) explodiert. Der erst 22-jährige Kramosch war in der Vorsaison mit 20 Treffern der Toptorjäger seiner Farben.
Ohnehin scheint Kleinrinderfeld immer besser in Schwung zu kommen. Seit drei Spieltagen ist der TSV ungeschlagen und bezwang zuletzt den Überraschungszweiten Unterpleichfeld mit 2:0.


Zahlreiche Ausfälle beim FCL

Erschwert wird die Aufgabe der Lichtenfelser durch zahlreiche Ausfälle. So fehlen Stefan Dietz (Zerrung), Martin Hellmuth (krank) und Bastian Gutgesell (Urlaub). Hinter dem Einsatz von Markus Mex (Trainingsrückstand) steht noch ein Fragezeichen. "Wir müssen weiterhin unangenehm sein, wenn der Gegner den Ball hat", gibt Goller das Motto aus und weiß auch, wen es auszuschalten gilt: "Kleinrinderfeld ist ein Gegner der Fußball spielen will und hat in Peter Endres einen super Fußballer."
FC Lichtenfels: Köster, Rossbach - F. Goller, Graf, Hellmuth (?), Schardt, Aumüller, Lulei, Henkel, Mex (?), L. Dietz, Hempfling, Hönninger, Scholz, Jankowiak, Zollnhofer, Oppel, Mahr





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