Lichtenfelser Ringer-Fans atmen nach 294 Tagen auf

Nach langer Heimkampf-Pause erwartet der AC Lichtenfels am Samstag den TSC Mering. Zuvor ist die "Zweite" gegen Oberölsbach dran.
Zwei klare Auswärtssiege haben die Ringer des AC Lichtenfels zum Auftakt der Bayernliga-Saison eingefahren - und das auch aufgrund der starken Leistungen von Christian Lurz (rechts). Am Samstagabend gegen den TSC Mering wird nun der erste Heimsieg angepeilt.  Foto: Christian Voll
 
294 Tage. So lange mussten die Ringsportfans vom Obermain auf einen Heimkampf der ersten Mannschaft des AC Lichtenfels warten. Am Samstag dürfen sich die ACL-Anhänger nach bisher zwei Auswärtssiegen auf den ersten Bayernligakampf der Saison in der AC-Halle freuen. Für die Ringer von Chefcoach Ali Hadidi geht es dabei um 19.30 Uhr gegen den TSC Mering auf die Matte. Den Vorkampf bestreitet die zweite Mannschaft, die ab 18.15 Uhr auf den SC Oberölsbach II trifft.


Mering ist nicht zu unterschätzen

Die Gäste aus dem Augsburger Land schlossen die vergangene Bayernligasaison zwei Plätze hinter dem AC Lichtenfels als Vierte ab. Das von Trainer Hannes Haring gecoachte Meringer Team steht aktuell mit 2:2 Punkten auf Rang 4. Mit 22:12 bezwangen die TSCler den letzten ACL-Gegner, den AC Penzberg, zum Saisonauftakt. Vergangene Woche setzte es allerdings eine deutliche 9:23-Niederlage gegen den stark einzuschätzenden SC Oberölsbach.
In der letzten Saison landeten die Lichtenfelser zwei Siege gegen die Schwaben. In der Vorrunde gewann man 21:12, in der Rückrunde 24:9. Und auch obgleich sich die Gäste vor der Saison personell nicht verstärkt haben, wissen die ACL-Verantwortlichen um Trainer Ali Hadidi und Mannschaftsführer Heiko Scherer sehr wohl, dass sie den Gegner keineswegs unterschätzen dürfen. Mit den Youngstern Oliver Tanzyna (61/66 kg, gr.), Dominik Ringenberger (66 kg, gr.) und Niklas Guha (75/86 kg, gr) sowie den erfahrenen Markus Daferner (75 kg, fr.), Altmeister Radoslaw Siejak (86 kg, fr.) und dem ungarischen Spitzenringer Dajka Zsolt (98/130 kg, gr.) stehen Trainer Haring einige starke Athleten zur Verfügung.


Heißes Duell im Schwergewicht

Ein besonderes Schmankerl könnte für die Ringsportfans das Schwergewichtsduell in griechisch-römisch zwischen dem AC-Neuzugang Lukasz Banak (Polen) und dem Ungarn Zsolt werden.
Doch wie schon in den letzten beiden Wochen wird auch diesmal die Aufstellung bis kurz vor Kampfbeginn ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. Man darf also gespannt sein, wen die ACL-Verantwortlichen morgen auf die Matte schicken werden. Ungeachtet dessen zeigt man sich im Lager der Korbstadtringer optimistisch.
"Wir wollen unsere weiße Weste auch nach dem Heimkampf gegen Mering haben", sagt ACL-Vorsitzender Oliver Dür. "Wenn wir in Bestbesetzung antreten, wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen. Mit der Unterstützung der besten Fans der Liga möchten wir weiter ungeschlagen bleiben."


Die Lage in der Liga

Der SC Unterföhring (21:15-Sieg in Berchtesgaden) bleibt wie der AC Lichtenfels verlustpunktfrei und bildet zusammen mit den Korbstädtern die Tabellenspitze. Im Mittelfeld befinden sich vier Mannschaften (Oberölsbach, Mering, Berchtesgaden, Traunstein). Letztere setzten sich nach der Auftaktniederlage gegen den ACL deutlich in Neumarkt mit 25:5 durch.


ACL-Reserve gegen Oberölsbach

Bereits ab 18.15 Uhr geht es für die zweite Mannschaft um die ersten Punkte in der Gruppenoberliga. Die Truppe um Mannschaftsführer Philipp Schütz geht nach bisher zwei Niederlagen in ihrem zweiten Heimkampf gegen Oberölsbach II auf die Matte. Hier sollen die ersten Punkte für den ACL eingefahren werden.


After-Fight-Party

Nach dem Kampf der ersten Mannschaft geht es nahtlos über zur After-Fight-Party in der ACL-Sports-Bar. hsch





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