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Fehlstart war für Baur zu hohe Bürde

Die Burgkunstadter verlieren in Zeil mit 2:6. Harald Zapf war der Pechvogel der Partie.
Nach 30 schwachen Wurf von Dieter Kestel wurde Routinier Harald Zapf (Bild) eingewechselt und zeigt mit 409 Holz ein starkes Spiel, brachte sich jedoch nach einem Zwischenruf beim letzten Wurf selbst um den verdienten Mannschaftspunkt.  Foto: Tom Carl
 
Die Bayernliga-Kegler des Baur SV Burgkunstadt sind - nicht ganz unerwartet - wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nach der 2:6-Niederlage beim letztjährigen Vizemeister Gut Holz Zeil stehen die Burgkunstadter mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.
Die Zeiler waren vor allem im Abräumen mit 1125:1065 klar besser. Das Zustandekommen kann man jedoch zumindest als unglücklich bezeichnen, ein gut gemeinter Zwischenruf hat vielleicht zwei Mannschaftspunkte und damit ein mögliches Unentschieden gekostet.


Gut Holz Zeil - Baur SV Burgkunstadt 6:2

(16,5:7,5 Sätze, 3309:3230 Holz)
Nach dem Startpaar wären die Burgkunstadter wohl am liebsten gleich wieder heim gefahren, so aussichtslos waren die Chancen nach zwei deutlichen Klatschen ohne Satzgewinn und mit 140 "Miesen". Peter Thyroff durfte am Start ran, um so vielleicht wieder an alte Stärken heran zu kommen. Doch beim Michelauer läuft es einfach nicht. Dreimal war er in die Vollen gleich oder vorne, einmal gar mit 103:87. Doch jedes Mal wusste Jahn im Abräumen, den Spieß umzudrehen. So stand am Ende ein deutlicher 585:527-Sieg des Unterfranken auf dem Totalisator. Noch um einiges Schlimmer erwische es Bastian Krötter, der nach gutem Saisonstart im Moment deutlich neben der Spur fährt. Vier schwache Durchgänge bereiteten seinem Kontrahenten Pfaller keinerlei Mühe, sodass 558:476 Holz notiert werden mussten.


Patrick Kalb verschleißt zwei Gegner

Angesichts des großen Holzrückstandes galt es nun, alle vier Einzel zu gewinnen, um vielleicht noch einen Punkt aus Zeil zu entführen. Dies setzte Patrick Kalb, der sich in einer Topverfassung präsentiert, in die Tat um. Er verschliss mit Hopp und Österling gleich zwei Gegenspieler, gab nur den letzten Satz mit einem Holz ab und belohnte seinen Traumstart (306) mit einem klaren 578:504-Triumph. Wer weiß wie das Match geendet hätte, wäre die Aufholjagd von Harald Zapf belohnt worden. Die Kombination Werner/Schropp brachte mit 528 nur eine ordentliche Leistung. Dieter Kestel kam aber nicht zurecht und wurde nach 115 auf Bahn 1 durch Zapf ersetzt. Der gewann Satz 2 und 3, lag aber nach Holz zurück, sodass mindestens ein Remis auf der letzten Bahn her musste.


Peter Zapf verwirrt mit Zuruf seinen Vater

Nach einem offenen Siebener galt es, im 120. Wurf noch einen Keil zu treffen. Just da kam Peter Zapf aus der Umkleide, sah 0,2 Minuten an der Anzeige und wollte mit "Papa, Zeit!" nur helfen. Dadurch erschrak sein Vater, der prompt vorbeischob und den Punkt verlor.
Das wiederum hatte den Effekt, dass Mannschaftsführer Peter nun sich die Schuld an dem Malheur gab und trotz zuletzt erstklassiger Form nie wirklich seine Leistung abrufen konnte. 559 Holz waren zwar keine enttäuschende Leistung, gegen den starken Löhr (584) reichte es jedoch zu keinem Satzgewinn, zu tief saß der psychische Stachel.


Parteymüller kegelt stark

So ging die sehr gute Leistung von Johannes Partheymüller in der ganzen Unruhe etwas unter. Mit 203 Räumkegeln brachte er 566 (gegen 550 von Faber) auf die Bahn, siegte mit 2,5:1,5 Sätzen, konnte sich aber nicht so recht freuen, denn diese Niederlage wäre mit etwas Glück auch vermeidbar gewesen. tc





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