Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

FC Lichtenfels verschenkt den Sieg

Die Fußballer des FC Lichtenfels führen in der 81. Minute mit 3:1, müssen sich aber gegen den Landesliga-Dritten Abtswind mit einem 3:3 zufrieden geben.
Lukasz Jankowiak sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 in der 81. Min. für die scheinbare Entscheidung, doch die Abtswinder glichen in den Schlussminuten noch aus. Foto: Wolfgang Zink/Archiv
 
220 Zuschauer sahen im Duell "Liganeuling gegen Titelkandidat" eine Partie, in der alles drin war, was das Fußballherz begehrt - Tore, Technik, Tempo, Kampf, Leidenschaft, Leiden... Am Ende trennten sich der FC Lichtenfels und der TSV Abtswind im Karl-Fleschutz-Stadion mit 3:3, wobei die Gastgeber acht Minuten vor dem Ende mit 3:1 in Führung gingen, die Unterfranken aber in der Schlussphase sich noch verdient einen Punkt sicherten. So sah es auch FCL-Trainer Alexander Grau: "Grundsätzlich ein absolut verdientes Remis, auch wegen der Chancenverteilung in der ersten Hälfte. Wir waren hier sehr effizient, Abtswind vergibt die Hochkaräter. Wenn man aber bis zur 88. Minute mit zwei Toren führt, fühlt sich das nicht so gut an. Insgesamt haben wir einen großen Kampf gegen eine sehr starke Mannschaft geliefert."


Lob vom Gästetrainer Skarabela

Graus Pendant, Petr Skarabela, lobte den Aufsteiger: "Lichtenfels hat es sehr gut gemacht. Nach dem 2:0 habe ich umgestellt. Danach haben wir vor allem Hönninger besser in den Griff bekommen. Natürlich war es dann auch Glück, dass wir das Unentschieden noch erreicht haben, auch weil der FCL die ein oder andere Konterchance hat liegen lassen, doch es war auch nicht unverdient, da wir auch zu zehnt viel Druck gemacht haben."
Die Lichtenfelser mussten schon nach dem Warmmachen einen kleinen Schock verdauen, als Stammtorwart Rossbach über Unwohlsein klagte und so der A-Jugendliche Jan Hetzel zu seinem Landesligadebüt kam.


Landesligadebüt für Jan Hetzel

Dieser stand auch gleich im Blickpunkt, als Schardt in der eigenen Hälfte den Ball vertändelte, Hartlehnert alleine aufs Tor zustrebte, das Leder jedoch am FCL-Kasten vorbeisetzte. Im Gegenzug schlug Jankowiak eine präzise Flanke auf Hönninger, der zum 1:0 einköpfte. Die TSVler zeigten sich aber keineswegs geschockt. Vor allem Mrugalla sorgte immer wieder für Gefahr. Nach einer Viertelstunde lief er allein auf Hetzel zu, scheiterte jedoch im "Eins-gegen-Eins". 15 Minuten später umspielte er den Torhüter, vergab dann aber kläglich. Zudem fanden einige gefährliche Flanken keinen Abnehmer.


Oppel trifft aus der Drehung

Doch auch die Hausherren, vom Trainerduo Goller/Grau taktisch glänzend eingestellt, setzten den ein oder anderen Nadelstich. So tauchte Oppel, jeweils glänzend von Fischer bedient, zweimal vor dem Abtswinder Kasten auf. In der 35. Min. erreichte eine Freistoßflanke von Aumüller aus dem rechten Halbfeld Oppel. Der Lichtenfelser Dauerläufer drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler und schlenzte das Spielgerät aus spitzem Winkel unter die Latte - 2:0.


Stürmerfoul statt Notbremse

Pech für den FCL kurz vor der Pause, dass der Referee, nachdem Oppel allein in Richtung Strafraum unterwegs war und zu Fall gebracht wurde, auf Stürmerfoul und nicht auf Notbremse - wie es die meisten Zuschauer sahen - entschied. In der 39. Min. musste Fischer verletzt vom Feld. Die Abtswinder mussten in Hälfte 2 auf ihren Abwehrchef Graf verzichten, der quasi mit dem Pausenpfiff die Gelb-Rote Karte sah. Eine wohl regelkonforme, doch sehr harte Entscheidung.


Abtswinder machen Druck in Unterzahl

Die Unterfranken drückten nach der Pause selbst in Unterzahl, vergaben aber durch Murphy und Mrugalla Chancen. Nach knapp einer Stunde wurde es auch wieder auf der Gegenseite gefährlich, doch ein Kopfball von Lulei über den weit aus seinem Kasten geeilten Warschecha hinweg wurde von einem Verteidiger zur Ecke geklärt. Lichtenfels verpasste es in dieser Phase, den entscheidenden Konter zu fahren. Jankowiak schoss alleine auf TSV-Torwart Warschecha zulaufend drüber. Im Gegenzug stellte der Gast durch Endres den Anschluss her.


3:1 war nicht die Vorentscheidung

Doch der FCL schlug prompt zurück. Hönninger bediente Mex, der legte quer, und Jankowiak verwandelte aus acht Metern humorlos zum 3:1 (81.). In der 88. Min. tauchte Endres nach einem Doppelpass mit Wirsching frei vor Hetzel auf und verwandelte souverän zum 2:3.
Und in der letzten Minute der regulären Spielzeit glich der gleiche Spieler im zweiten Versuch zum 3:3 aus und setzte den Schlusspunkt hinter eine klasse Partie.


Die Statistik

FC Lichtenfels: Hetzel - F.Goller (70. Mohr), Schardt, Wige, Mex (92. Hatzold), Aumüller, Scholz, Hönninger, S. Fischer (39. N. Lulei), Jankowiak, Oppel / TSV Abtswind: Warschecha - Graf, Wirsching, Wirth, Barthel, Endres, Murphy, Mrugalla (82. Riedel), Hartlehnert (64. M. Herrmann), Wilke (46. Hämmerlein), Szuszkiewicz / SR: Chr. Tauscher (Burggrumbach) / Zuschauer: 220 / Tore: 1:0 Hönninger (6.), 2:0 Oppel (34.), 2:1 Endres (79.), 3:1 Jankowiak (81.), 3:2 Endres (88.), 3:3 Endres (90.) / Gelb-Rote Karte: - / Graf (45.)





Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.