FC Lichtenfels schlägt den Tabellenvierten

Die Lichtenfelser Landesliga-Fußballer feiern zum Korbmarkt einen verdienten 2:0-Sieg über den TSV Kleinrinderfeld.
Der Lichtenfelser Sergei Henkel (links) kämpft mit Simon Sommer um den Ball. Foto: Gunther Czepera
 
Einen hochverdienten Sieg haben die Landesliga-Fußballer des FC Lichtenfels am Korbmarktsamstag über den bisherigen Tabellenvierten TSV Kleinrinderfeld gefeiert. Mit dem zweiten Erfolg hintereinander festigte der Aufsteiger seinen Nichtabstiegsplatz. Der FCL verdiente sich den Erfolg mit einer herausragenden läuferischen und kämpferischen Leistung, ließ den Gast kaum zur Entfaltung kommen und hätte bei besserer Chancenverwertung sogar höher gewinnen können.


Goller: "Es macht eine Riesenfreude"

Über den verdienten "Dreier" freute sich auch FCL-Trainer Christian Goller: "Man sieht, was möglich ist, wenn alle Spieler, auch die, die nicht auf dem Feld stehen, zusammen ackern und alles geben. So macht es eine Riesenfreude, an der Seitenlinie zu stehen. Das Spiel heute müssen wir allerdings jetzt auch als Maßstab für die kommenden Partien nehmen."
Sein Gegenüber Hans-Jürgen Meyer war entsprechend bedient: "Der Sieg für Lichtenfels geht vollkommen in Ordnung. Wir wollten eigentlich einen Auswärtssieg holen, haben aber nicht unser wahres Gesicht gezeigt. Nur zwei, drei Mann hatten Normalform. Die Heimelf hat es uns aber auch sehr schwer gemacht."
Bei Nieselregen sahen die 255 Zuschauer einen guten Start der Heimelf. Bereits nach zwei Minuten köpfte Jankowiak einen Eckstoß von Zollnhofer über die Latte. Acht Minuten waren gespielt, als Zollnhofer, der Herr der ruhenden Bälle, einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Fünf-Meter-Raum schlug, der Ball zu kurz abgewehrt wurde und Hönninger aus zehn Metern per Drehschuss zum 1:0 einnetzte.


Torwart Köster auf dem Posten

Kleinrinderfeld hatte in der Folgezeit ein leichtes optisches Übergewicht, ohne jedoch das Tor von Hannes Köster in Gefahr zu bringen. Der einzige Abschluss durch Sommer ging aus 18 m vorbei. Die Korbstädter brannten zwar auch kein Offensivfeuerwerk ab, waren aber weitaus gefährlicher als ihr Gast. So wurde nach einer knappen halben Stunde ein 16-Meter-Schuss von Jankowiak auf der Torlinie geklärt - Torhüter Johannes war hier schon geschlagen - und ein 20-Meter-Geschoss von Zollnhofer zischte knapp am rechten Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite zwang M. Kramosch mit einem 20-Meter-Freistoß Köster zu einer Glanzparade. Praktisch mit dem Pausenpfiff hatten die Hausherren dann noch einmal die Möglichkeit zu erhöhen, doch Dietz scheiterte aus Nahdistanz an Johannes.
Nach der Pause erwartete man eine etwas druckvoller agierende Gästeelf, doch außer einer Halbchance des eingewechselten Cangul ließ die bärenstarke Lichtenfelser Abwehr nichts zu. So passierte eigentlich fast eine halbe Stunde lang offensiv nicht viel, da es auch der FCL versäumte, seine Konterchancen sauber auszuspielen und zwingend den Abschluss zu suchen.


Hönninger macht den Sack zu

Eine Viertelstunde vor dem Ende zwang Christ per Freistoß Köster erneut zu einer klasse Parade. Kurz darauf verpasste K. Engert eine Eingabe von Krebelder knapp. Fünf Minuten vor dem Ende fiel die Entscheidung: Einen Freistoß von Aumüller fast von der rechten Eckfahne nickte Hönninger am langen Pfosten zum 2:0 ein. Kurz vor dem Ende verpasste Mahr den dritten Lichtenfelser Treffer, als er freistehend in eine Kopfballablage von Hempfling spritzte, das Leder aus kurzer Distanz aber drübersetzte. limm


Die Statistik

FC Lichtenfels: Köster - F. Goller, M. Hellmuth, Henkel, Aumüller, N. Lulei, Scholz, Hönninger, Jankowiak (86. Hempfling), L. Dietz (65. Oppel), Zollnhofer (75. Mahr) / TSV Kleinrinderfeld: Johannes - K. Engert, Christ, Jäger, B. Engert, Sommer, M. Kramosch (46. Cangul), Schlachter, S. Kramosch, Krebelder (84. Schaub), Meyer (12. Heberlein) / SR: Noegel (Weingarts) / Zuschauer: 255 / Tore: 1:0 Hönninger (8.), 2:0 Hönninger (85.)





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