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Bundesliga - das Verwirrspiel geht weiter

Die Ringer- Bundesliga hält ihre Fans in der Saison 2016/17 in Atem - und das nicht nur auf der Ringermatte sondern vielmehr auch in Funktionärskreisen.
Letztmalig erlebten die Fans im Vogtland Kämpfe in der 2. Liga, die es im kommenden Jahr nach dem Willen des Deutschen Ringer-Bundes nicht mehr geben soll. Der Greizer Vladimir Codreanu (unten) lieferte auch am letzten Kampf gegen den jungen Leipziger Nachwuchsringer Maximilian Buch noch einmal einige technische Kabinettstücke. Foto: Jörg Richter
 
So versuchten einige Bundesligisten schon vor dem Start in die Meisterschaftsrunde 2016/17 mit der Gründung einer Deutschen Ringer-Liga nach dem Vorbild anderer Sportarten, den Zerfall der höchsten deutschen Kampfklasse zu bremsen, denn von einst 24 Teams blieben 2016 nur noch acht übrig. Das Interesse vieler Teams hielt sich bislang in Grenzen.


Neuer Modus für 2017

Zudem sah der Deutsche Ringer-Bund (DRB) diese Entwicklung nicht gerne und ging nach allen Regeln eines verschärften Strafenkataloges dagegen vor. Beim DRB hatte man eigene Ideen, der Fluktuation in den Bundesligen entgegenzuwirken. Mit Beschluss im Herbst diesen Jahres wurde die Bundesliga und die 2. Ligen zu einer Wettkampfklasse verschweißt. In vier Staffeln sollte die höchste, deutsche Kampfklasse regionalisiert werden.
Kurz nach Abschluss der Meisterschaftsrunde aller drei Zweitligastaffeln sowie der Hauptrunde der Bundesliga sollten die Teams für die neue DRB-Bundesligarunde 2017/18 ihre verbindliche Meldung abgeben, bei der sie zugleich den Neuerungen in der Wettkampf- und Strafordnung zustimmen.


Erst 19 Meldungen für 2017

Das taten bislang nur 19 der insgesamt 38 Erst- und Zweitligisten. Die meisten Verantwortlichen zogen den Rückzug in die Ligen der eigenen Landesorganisationen vor. Fünf mögliche Aufsteiger aus den Landesligen können sich bis zum 31. Dezember entscheiden, ob sie den Schritt in die nunmehr höchste Kampfklasse wagen oder weiter in ihrer Staffel verbleiben und somit auf das Aufstiegsrecht verzichten. Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen laufen allerdings noch.
So lud DRB-Vizepräsident Günter Maienschein die Vereine der Nordstaffel für den 6. Januar nach Werdau ein. Nur drei Klubs aus der Nordstaffel hatten für die neue DRB-Bundesliga gemeldet.
"Es war eine Meisterschaftsrunde in unserer Staffel, die an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war, Zuschauerrekorde purzelten, Sponsoren - aber auch junge Talente entdeckten den Ringkampfsport für sich - und dann wieder Strukturänderungen, Regeländerungen, Ärger und Ungewissheit", hieß es bei den betroffenen Vereinen.
Gleiches war auch in der Bundesliga zu erleben. Zwar nur mit acht Teams gestartet war die Hauptrunde an Spannung kaum zu überbieten. Selbst der TuS Adelhausen, der eigentlich seine Mannschaft zurückziehen wollte, holte zwölf Punkte und klopfte gar an die Tür zum Halbfinale.
Der KSV Aalen 05 schwang sich zu neuen Höhen auf und verteidigte die Spitzenposition, punktgleich mit dem SV Germania Weingarten. Der KSV Ispringen, ASV Nendingen und der KSV Köllerbach lieferten sich einen harten Kampf um den Einzug ins Halbfinale, deren Rückkämpfe am Freitagabend (nach Redaktionsschluss) über die Bühne gingen.


Dritter Finalkampf gestrichen

Für den Endkampf um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft hatte der DRB ein drittes Finale in Aschaffenburg vorgesehen. Eine Idee, die bei den Bundesligisten auf wenig Gegenliebe stieß. Nach einer am 29. Dezember veröffentlichten Pressemitteilung sagte der DRB das dritte Finale ab, sodass der deutsche Meister nunmehr, wie in den Jahren zuvor, in Hin- und Rückkampf am 7. und 14. Januar ermittelt wird. jöri

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