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Sportkegeln

Baur SV winkt die Vizemeisterschaft

Die Burgkunstadter siegen mit dem letzten Wurf in Kasendorf und schieben sich somit auf den zweiten Tabellenrang.
Peter Zapf sicherte dem Baur SV Burgkunstadt mit einer überragenden Leistung nicht nur den Sieg über Kasendorf, sondern gleichzeitig den zweiten Tabellenplatz.  Foto: Tom Carl
 
Der Baur SV Burgkunstadt steht vor dem größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte: Nach einem sensationellem Spiel gelang ein überraschender Sieg beim Goldenen Anker in Kasendorf. Peter Zapf krönte eine überragende Saison mit zwei Neunern auf dem 119. und 120. Wurf und sicherte seinem Team damit die Chance, mit einem Heimsieg im letzten Spiel gegen Mörslingen erstmals Vizemeister der Bayernliga zu werden. Sollte das Team aus Luhe-Wildenau, das nun als Meister feststeht, in den Aufstiegsspielen erfolgreich sein, würde der Baur SV sogar erstmals am DKBC-Pokal teilnehmen.


Bayernliga, Herren

Goldener Anker Kasendorf -
Baur SV Burgkunstadt 3:5

( 3176:3183)
Der Baur SV hielt sich nur mit Glück und ein paar guten Einzelleistungen im Rennen. So lag Peter Thyroff auf Bahn 1 schnell zurück, holte aber mit etwas Dusel noch ein Unentschieden. Das gab ihm den nötigen Motivationsschub, und so gewann er die folgenden beiden Sätze. Schließlich behauptete er sich mit 547:544 Holz gegen Zaloudik. Ganz anders sah es bei Johannes Partheymüller aus, der einen rabenschwarzen Tag im Duell mit Dvorak erwischt hatte. Auf den ersten 60 Kugeln hielt der Youngster im Baur-Team noch mit. Richtig heftig unter die Räder kam er im zweiten Teil des ungleichen Duells, so dass 490:556 Holz am Totalisator aufleuchteten.
Nun galt es, gegen den Rückstand von 63 Kegeln anzurennen. Danach sah es zunächst jedoch nicht aus, denn Bastian Krötter begann mit 111 Holz. Auch sein zweiter Satz war nur minimal besser, so dass man Dieter Kestel ins Rennen schickte. Der Routinier kam zwar besser mit der Anlage zurecht, aber auch er konnte die Kohlen nicht mehr aus dem Feuer holen. Mit schwachen 476 Kegeln hatte das Duo gegen Urban (515) das Nachsehen.
Altmeister Harald Zapf war hingegen in Topform. Er spielte konstant viermal in den Dreißigern, kam auf durchaus achtbare 534 Kegel und eroberte gegen den schwachen Holub (496) einen Mannschaftspunkt.
Auf der ersten Bahn des Schlusspaares wuchs das Defizit allerdings wieder auf 88 Zähler. Patrick Kalb zauberte 152:105 Holz auf die Bahn, was für neue Hoffnung im Lager der Schuhstädter sorgte. Trotz guter 540:508 gegen Rehanek musste er letztlich aber mit 1,5:2,5 die Segel streichen.
Es lag also nun an Peter Zapf. Der Mannschaftsführer der Gäste zeigte, dass er einer der absoluten Topkegler der Liga ist und zerlegte die Bahn nach allen Regeln der Kegelkunst. Über 135 steigerte er sich auf tolle 159 und 149 Holz. So war man bis auf zehn Kegel an den Kasendorfern dran. Ein Naturneuner auf Wurf 119 brachte die Wende, andernfalls wäre die Heimmannschaft siegreich gewesen. Ein weiterer Neuner setzte der Leistung von Zapf die Krone auf und brachte die Stimmung im Baur-Lager zum Kochen. Mit 596:557 Holz entzauberte er Balzer und der Sprung auf Rang 2 war perfekt. tc
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