Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Triathlon

Andreas Dreitz auch mit Rang 2 zufrieden

Nach drei Siegen in Folge beim Ironman-70.3 auf Mallorca muss sich der Michelauer Profi diesmal dem Briten David McNamee beugen.
Andreas Dreitz (links) hatte auf dem Podium sichtlich Spaß den siegreichen Briten David McNamee mit Sekt zu bespritzen. Foto: pr
 
Nachdem der Michelauer Profi-Triathlet Andreas Dreitz vor knapp zwei Wochen der Wettkampf in Lissabon wegen Magen-Darm-Problemen hat ausfallen lassen müssen, wollte der 28-Jährige eine Woche später beim Ironman 70.3 in Mallorca seinen vierten Sieg in Folge feiern.
Doch daraus wurde nichts. Über weite Strecken sah es gut aus für den Mitteldistanz-Spezialisten. In einem spannenden Zweikampf musste Dreitz den Briten David McNamee gegen Ende der Laufstrecke allerdings ziehen lassen und wurde "nur" Zweiter.


Rückstand nach dem Schwimmen

McNamee hielt beim Schwimmen das Tempo hoch und führte die Spitzengruppe an. Der Brite, von der Kurzdistanz kommend und als starker Schwimmer und Läufer bekannt, stieg nach 22:58 Min. aus dem Wasser und aufs Rad. Der Brite Will Clarke und der Italiener Jonathan Ciavatella folgten nur wenige Sekunden später. Mit gut eineinhalb Minuten Rückstand kam Dreitz (24:31 Min.) aus dem Wasser und führte die Verfolger an. "Der Rückstand war doch etwas viel. Da habe ich gemerkt, dass ich zuletzt nicht viel im Wasser trainieren konnte", so der Michelauer, der als Neunter auf die Radstrecke ging und dort aufs Gas drückte. Dreitz arbeitete sich sukzessive nach vorn und war beim Anstieg zum Kloster Lluc schon Zweiter.


Führung nach 35 Radkilometern

Kurz vor der langen Abfahrt nach Caimari bei Kilometer 35 sammelte Dreitz auch David McNamee ein. Der Brite hatte aber gute Beine und ließ sich zunächst nicht abschütteln. Das Führungsduo fuhr zur Hälfte der 90-Kilometer-Strecke schon einen Vorsprung von über drei Minuten heraus. Schließlich setzte sich Dreitz auf den letzten 30 Kilometern von McNamee ab. Das Polster vor dem Halbmarathon betrug für den Oberfranken aber lediglich 1:26 Min. "Ich dachte, mein Vorsprung sei größer. Doch McNamee hielt gut dagegen", verriet Dreitz im Interview bei tri-mag.de.
Auf den ersten zwölf Kilometern behauptete Dreitz die Führung, der Abstand schmolz allerdings gleichmäßig dahin. Nachdem McNamee sich an die Spitze setzte, biss Dreitz allerdings auf die Zähne und ließ sich nicht abschütteln. Auch wenn beide nicht Seite an Seite liefen, blieb der Brite für den Michelauer in Sichtweite. Fünf Kilometer vor dem Ziel betrug der Rückstand des Deutschen nur 35 Sekunden.


Spannung beim Halbmarathon

"Das sah auch bei David McNamee nicht mehr rund aus, deshalb habe ich noch einmal alles riskiert", sagte der Michelauer hinterher, der auf den folgenden zwei Kilometern bis auf acht Sekunden herankam. Doch dann war der Akku leer. "Da bin ich geplatzt und hab mich dann nur noch ins Ziel gerettet", beschrieb Dreitz. Der Brite war nach 3:56:49 Std. im Ziel am Strand. 1:01 Min. später folgte der Franke mit fast acht Minuten Vorsprung vor dem Dritten Miquel Blanchart (4:04:30). Neben der schnellsten Radzeit (2:13:03 Std.) zeigte der Profi vom Team Erdinger-alkoholfrei auch eine starke Leistung im Laufen. Mit 1:16:01 Std. hatte er die drittbeste Zeit vorzuweisen. Nur McNamee (1:13:41) und Blanchart (1:13:57) waren schneller.


Das weitere Programm

"Es lief noch nicht alles hundertprozentig, war aber eine gute Standortbestimmung", so Dreitz. In drei Wochen geht es für den Michelauer in Samorin (Slowakei) weiter. Es folgt ein Vorbereitungsrennen in Dänemark am 10. Juni auf die 70.3-EM in Kronborg am 18. Juni. Der Saisonhöhepunkt stellt wieder die 70.3-WM dar, die heuer am 9. September in Chattanooga (USA) stattfindet. red
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.