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Basketball

Medi-Bayreuth holt dritten Sieg im dritten Spiel

Die Bayreuther Basketballer feierten einen verdienten 84:74-Erfolg gegen den Hauptrundensieger der Vorsaison, Ratiopharm Ulm.
Medi ist nicht zu stoppen: Hier setzt sich De'Mon Brooks (rechts) gegen den Ex-Bayreuther und jetzt Ulmer Trey Lewis durch.  Foto: Peter Mularczyk
 
von FLORIAN KIRCHNER
Medi Bayreuth bleibt in der Basketball-Bundesliga unbesiegt: Im dritten Saisonspiel feierten die Bayreuther vor 6200 Zuschauern einen verdienten 84:74 (41:41)-Auswärtserfolg beim letztjährigen Hauptrundensieger Ratiopharm Ulm.


Bundesliga

Ratiopharm Ulm -
Medi Bayreuth 74:84 (41:41)

"Unsere Defense war heute unser größter Vorteil. Zudem profitieren wir davon, dass hier sieben Spieler schon letztes Jahr zusammengespielt haben und wir Neuen sehr gut aufgenommen wurden", sagte Gabe York. Mit 24 Punkten war er bester
Medi-Werfer und auch klarer Sieger im Duell mit seinem Vorgänger im Bayreuther Trikot, Trey Lewis (13 Punkte). Zu Beginn beherrschten die Gäste die Bretter, Ulm hielt die Partie dank der Treffsicherheit aus der Distanz ausgeglichen. Mit einem knappen Vorsprung beendeten die Bayreuther das erste Viertel (23:22), bei Halbzeit stand es 41:41.
Doch Spiele werden zumeist am Brett gewonnen. Das bewahrheitete sich in der zweiten Halbzeit. Hier hatte Bayreuth mit Assem Marei den großen Trumpf. Der Ägypter düpierte die lange Ulmer Garde um den ehemaligen NBA-Profi Luke Harangody, sammelte 14 Punkte und 16 Rebounds. "Marei hat einen starken Job gemacht, wir haben gekämpft, aber wir konnten ihn nicht vom offensiven Brett weghalten", kommentierte Ulms Trainer Thorsten Leibenath die bärenstarken sieben Offensivrebounds von Marei.
Bayreuth lag vor dem Schlussabschnitt mit 62:57 (30.) in Front. Ulm mobilisierte die letzten Kräfte und verkürzte auf 62:61 (33.). Beim Stand von 73:70 für Medi entschieden Robinson und Linhart von der Dreierlinie die Partie (79:70), York legte zum 82:70 nach.
"Wir wollten den Dreier besser verteidigen, was uns über weite Strecken nicht gelungen ist. Das war auch der Grund, warum wir uns nie entscheidend absetzen konnten", sagte Medi-Trainer Raoul Korner. "Aber wir haben unsere Optionen gesucht und konnten das erwartete Doppeln entsprechend bestrafen und die offenen Würfe finden. Am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die als Kollektiv so eine Situation schon öfter erlebt hat."
Viel Zeit, den Erfolg zu feiern, bleibt Medi nicht: Bereits am Dienstag steht das erste Spiel in der Champions League beim polnischen Erstligisten Rosa Radom auf dem Programm.

Ulm: Günther (13), Thompson (2), Akpinar (4), Pape (2), Lewis (13), Butler (4), Murry (2), Harangody (20), Fotu (14).
Bayreuth: York (24), Marei (14), Amaize (2), Linhart (11), Brooks (10), Doreth (6), Wachalski (0), Seiferth (6), Robinson (11).
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