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Tennis

Lokalmatador überrascht beim 1. Melkendorf-Open

Das erste DTB-Ranglisten-Turnier in Melkendorf haben Maximilian Roth und Sophia Hummel. Der Melkendorfer Tobias Küffner kam überraschend weit.
Lokalmatador Tobias Küfner überraschte mit seinem starken Auftritt beim 1. Melkendorf-Open. Foto: Privat
 
Maximilian Roth (TSV Neubeuern) und Sophia Hummel (TC Doggenburg-Stuttgart) haben die 1. Melkendorf-Open gewonnen. Die Ergebnisse des dreitägigen Tennis-Turniers gehen in die DTB- und LK-Ranglisten ein.
Im Achtelfinale der Herren bezwang der Melkendorfer Tobias Küfner (TC Hof) unerwartet seinen Bruder Mario. Auch im Viertelfinale schlug Küfner einen gesetzten Spieler: Gegen Daniel Kröber (ATV Frankonia Nürnberg) gewann der Lokalmatador mit 6:1 und 6:2. Im Halbfinale traf Küfner auf den Tschechen Premysl Trnka (TC Fichtelgebirge), der an 2 gesetzt war. Nur mit viel Mühe gelang es Trnka, den Melkendorfer mit 7:6 und 7:5 zu besiegen.

Das Finale wurde wegen Regen in die Halle verlegt. Dort traf der topgesetzte Maximilian Roth (TSV Neubeuern) auf Trnka. Während Trnka mit druckvoller Spielweise und starkem Aufschlag, ins Spiel ging, machte Roth seinem Gegner mit Übersicht und präzisen Bällen zu schaffen. Roth lag schnell vorne. Dann stellte sich Trnka besser auf seinen Gegner ein. Trotzdem ging der erste Satz mit 6:3 an Roth. In Durchgang 2 gewannen beide zunächst ihre Aufschlagspiele. Dann schaffte Roth das 3:3 und erhöhte bei eigenem Aufschlag. Trnka glich noch einmal aus, doch Roth war nicht zu stoppen: Er gewann den zweiten Satz mit 6:4 und damit auch die Melkendorf-Open. Platz 3 wurde nicht ausgespielt. Ihn teilten sich Markus Staudacher (SC Uttenreuth bei Erlangen) und Tobias Küfner.

Bei den Damen schaffte es die topgesetzte Julia Mautner (TF Dachau) ohne Probleme ins Halbfinale. Doch ihre dortige Gegnerin Chiara Waigand (TC Straubing) hatte einen guten Tag hatte und zog mit einem Drei-Satz-Sieg ins Endspiel ein. Die als Nummer 2 gesetzte Sophia Hummel (TC Doggenburg-Stuttgart) besiegte Petra Steindecker (TC Trebgast) nur mit Mühe (6:2, 1:6, 10:5) im Halbfinale. Im Endspiel legte Hummel mit Powertennis los und gewann den ersten Satz mit 6:0. Im zweiten Durchgang vermied es Waigand auf die starke Vorhand von Hummel zu spielen. Den 6:4-Sieg der Württembergerin konnte sie trotzdem nicht verhindern. red
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