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Eishockey

Gegner der Bayreuth Tigers hinken ihren Erwartungen noch hinterher

Die Bayreuth Tigers empfangen am Freitag (20 Uhr) die Ravensburg Towerstars, zwei Tage später treten sie ab 19 Uhr bei den Tölzer Löwen an
Martin Heider (links)   trainiert wieder und  steht kurz  vor seinem Comeback bei den Bayreuth Tigers.   Foto:Peter Mularczyk
 
Tigerscoach Waßmiller warnt: "Ravensburg ist ganz sicher ein Topteam der Liga und Tölz ist deutlich stärker, als die aktuelle Bilanz vermuten lässt." Bad Tölz ist Schlusslicht der Tabelle, Ravensburg auf Platz 9.

Die hoch eingeschätzten Oberschwaben ereilte allerdings schon früh das Verletzungspech, immer wieder fielen Leistungsträger aus. Nach der enttäuschenden Vorsaison gab es in fast allen Bereichen Änderungen bei den Towerstars. Neutrainer Jiri Ehrenberger verstärkte die Abwehr mit Thomas Supis (aus Krefeld) und Ondrej Pozivil (Kaufbeuren).

Für den Sturm angelten sich die Ravensburger mit David Zucker (Bremerhaven, aktuell verletzt), Arturs Kruminsch (Dresden), Jakub Svoboda (Weißwasser) und Robin Just (Bietigheim) mehrere Hochkaräter. Richtig gut funktionieren bereits die Spezialteams: So haben die Ravensburg er aktuell das beste Penaltykilling der Liga.

Aufsteiger Bad Tölz ist in dieser Saison punktlos. Trainer Rick Böhm ist es noch nicht gelungen, aus Eigengewächsen und erfahrenen Neuzugängen ein Team zu formen. Besonders in der Defensive hakt es, der Gegentorschnitt liegt bei 5,3 pro Partie. Im Angriff ruht die Last hauptsächlich auf Joonas Vihko, Marcel Rodman, Philip Schlager und Ex-Nationalspieler Klaus Kathan.

Die Tigers treten am Wochenende wohl nahezu in Bestbesetzung an. Nur hinter dem Einsatz von Martin Heider (erst wieder ins Training eingestiegen) und Förderlizenzspieler Eugen Alanov steht ein Fragezeichen.
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