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Eishockey

Bayreuth Tigers starten in die Saison

Die Vorbereitungszeit ist vorbei, am Freitag startet die DEL2 - und die Bayreuth Tigers wollen an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen.
 
von TORSTEN ERNSTBERGER
Mit Hauptrundenplatz acht und der Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale waren die Bayreuth Tigers die Überraschung in der abgelaufenen DEL2-Saison . In der am Freitag beginnenden Spielzeit will der Eishockey-Zweitligist an diese Leistungen anknüpfen. Teammanager Dietmar Habnitt blickt auf die Vorbereitungsphase und schätzt die Chancen seines Teams ein.


Die Vorbereitung

Vier Testspiele haben die Tigers gewonnen, fünf verloren. Habnitt ist zufrieden: "Alle Spieler haben im Training voll mitgezogen und die Leistungen haben gestimmt." Durchhänger wie gegen die Oberligisten aus Weiden (3:4) und Regensburg (1:2) seien bei hoher Trainingsbelastung normal. Zudem habe sein Team auch beim 3:6 gegen DEL-Vertreter Nürnberg Ice Tigers eine "sehr starke Partie" abgeliefert. "Und wir sind von größeren Verletzungen verschont geblieben", sagt Habnitt. Der Kader ist beim Saisonstart komplett, mit den Nürnberger Förderlizenzspielern Valentin Busch und Eugen Alanov können vier Blöcke gebildet werden.


Die Neuzugänge

Ein Spieler sticht hier heraus: Michal Barta. Der 29-jährige Tscheche mit reichlich Erfahrung aus der höchsten Liga seines Heimatlandes überzeugte als Torschütze und Vorbereiter. "Technisch und läuferisch stark, guter Abschluss - ich bin mir ziemlich sicher, dass Barta in dieser Saison einige Tore erzielen wird", sagt Habnitt. Der zweite neue Kontingentspieler, Ziga Pesut, habe "starke Ansätze" gezeigt, aber auch mit Knieproblemen gekämpft. "Er braucht noch ein wenig, um sein volles Potenzial ausschöpfen zu können", sagt Habnitt. "Und die Zeit bekommt er." Ein Lob spricht der Teammanager den jungen Neu-Tigers aus: Jonas Gerstung, Luca Gläser, Thomas Voronov, Yannick Drews und Alanov hätten schnell ihre Rollen gefunden und machen den Kader im Vergleich zum Vorjahr nicht nur in der Breite besser. Und dann ist da noch Mathias Müller. Der Verteidiger erkämpfte sich mit seiner robusten Spielweise einen Platz an der Seite von Martin Heider. Das Problem: Müllers Probevertrag ist ausgelaufen. "Wir streben eine Vertragsverlängerung an", erklärt Habnitt.


Die Gewinner der Vorbereitung

In der Vorsaison hatte Marvin Neher nur wenig Spielzeit. Jetzt scheint sich der Verteidiger einen Platz im zweiten Block erkämpft zu haben. Der 20-Jährige wird wohl zum Saisonauftakt neben Jozef Potac spielen und dem Kapitän den Rücken freihalten. "Marvin hat sich in allen Bereichen verbessert", lobt Habnitt, der auch Barta als Gewinner der Vorbereitung nennt.


Die Verlierer der Vorbereitung

"Da gibt es für mich keinen, enttäuscht hat niemand", sagt Habnitt. Aber einen Härtefall gibt es doch: Sebastian Mayer. Das Bayreuther Urgestein verlor seinen Stammplatz neben Potac und fand sich zuletzt im vierten Block wieder. "Während der Saison kann sich viel ändern und wir brauchen jeden Spieler", sagt Habnitt.


Das Spielsystem

Sergej Waßmiller geht in sein sechstes Jahr als Tigers-Trainer. Es ist sicher, dass der "Schleifer" erneut ein topfittes Team ins Rennen schickt. Seine bevorzugte Taktik: In der Defensive kompakt stehen und dann in der Offensive mit schnellen Angriffen zum Erfolg kommen. Wichtig in diesem System ist ein starker Torwart - und Keeper Tomas Vosvrda spielte eine hervorragende Vorbereitung. Bewährter Faktor bleibt zudem die torhungrige KGB-Reihe mit Ivan Kolozvary, Andreas Geigenmüller und Michal Bartosch. Viel Torgefahr versprechen sich die Tigers auch von der neuen Angriffsformation mit Barta, Sergej Stas und Pesut. Große Veränderungen gab es im Vergleich zur Vorsaison bei der Zusammenstellung der Verteidigerpaare, was natürlich auch mit dem Abgang von Christopher Kasten und den Zugängen Müller und Gerstung zusammenhängt. Heider spielt beim Saisonauftakt wohl mit Müller, Potac mit Neher, Felix Linden mit Jan Pavlu und Mayer mit Gerstung.


Das Saisonziel

"Natürlich wäre es super, wenn wir ähnlich wie letzte Saison abschneiden könnten", sagt Habnitt. "Aber primäres Ziel ist der Klassenerhalt. Ich hätte nichts dagegen, wenn er schon nach der Hauptrunde mit der Qualifikation für die Pre-Playoffs perfekt wäre." Dazu müssen die Tigers mindestens Zehnter werden.


Die DEL2-Konkurrenten

"Die DEL2 ist noch ausgeglichener geworden", sagt Habnitt. Er rechnet damit, dass sechs Teams (Frankfurt, Bietigheim, Kassel, Dresden, Kaufbeuren, Ravensburg) die Topplätze unter sich ausmachen. "Die restlichen Mannschaften werden ziemlich auf Augenhöhe sein", schätzt Habnitt und hofft auf ein gutes Auftaktwochenende mit den Spielen beim EHC Freiburg (Freitag, 19.30 Uhr) und gegen den SC Riessersee (Sonntag, 18.30 Uhr). "Mit vier Punkten aus diesen beiden Partien könnte ich gut leben."
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