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Ralf Werner Ohnemüller kehrt nach 20 Jahren zum ATS Kulmbach zurück

Vor 20 Jahren war Ralf Werner Ohnemüller vom ATS Kulmbach ausgezogen, um eine erfolgreiche Trainerkarriere zu starten. Nun kehrt er zurück.
Weil ihn die Spieler der SG Marktleugast oft im Regen stehen ließen, gab Ralf-Werner Ohnemüller sein Amt beim Kreisligisten ab. Für den Rest der Saison betreut er den ATS Kulmbach II. Foto: Monika Limmer
 
von CHRISTIAN SCHUBERTH
Einen Monat nach der Trennung vom glücklosen Ralf Carl präsentiert der ATS Kulmbach einen neuen Trainer für seine 2. Mannschaft. Ralf Werner Ohnemüller soll die Mannschaft im neuen Jahr noch zum Klassenerhalt in der Fußball-Kreisklasse Kulmbach führen. Für Ohnemüller schließt sich ein Kreis, war er doch vor genau 20 Jahren vom ATS ausgezogen, um eine durchaus erfolgreiche Karriere als (Spieler-) Trainer zu starten. Gleich auf seiner ersten Station beim SV Cottenau gelang "Ohne" der Aufstieg, je zwei weitere sollten mit dem TSC Mainleus und FC Marktleugast folgen.

Ohnemüllers Wechsel zum ATS kommt für viele sicher überraschend, hat er doch erst am vergangenen Samstag - wie schon Wochen zuvor angekündigt - sein Amt bei der Spielgemeinschaft Marktleugast/Marienweiher/Hohenberg aufgegeben. Denn die Arbeit bei dem Frankenwald-Verein bereitete ihm zuletzt immer weniger Spaß. Aus seinem Frust machte der 50-Jährige zuletzt keinen Hehl mehr: "Die Trainingsbeteiligung war einfach eine Katastrophe, da konnte ich keinen Ehrgeiz mehr entwickeln."

Noch 2014 hatte er den FC Marktleugast zum zweiten Mal in dessen Vereinsgeschichte in die Bezirksliga geführt. Trotz eines kaum konkurrenzfähigen Kaders kämpfte Ohnemüller dort mit dem FC bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt - vergebens.


Nur ein Training in drei Wochen

Nach dem direkten Wiederabstieg verließen etliche Leistungsträger den Verein, dem deshalb auch in der Kreisliga große Probleme prophezeit wurden. Doch obwohl sich die Trainingsbeteiligung weiter verschlechtert hat (Ohnemüller: "In den vergangenen drei Wochen konnte ich nur ein einziges Training abhalten"), überwintert die SG mit vier Punkten Vorsprung auf einem Nichtabstiegsplatz. "Das ist sensationell, dass die Mannschaft noch über dem Strich steht", kann es Ohnemüller selbst nicht glauben.

Die neue Aufgabe beim ATS Kulmbach ist für Ohnemüller allerdings nur bis zum Sommer befristet. Schließlich wolle er - wenn überhaupt - wieder eine 1. Mannschaft trainieren. Angebote gebe es bereits.

Doch bis dahin will er die ATS-Reserve vom vorletzten Platz aus zum Klassenerhalt geführt haben. "Die Aufgabe beim ATS reizt mich, weil sie schwierig ist", sagt Ohnemüller, der sich auch von der Zusammenarbeit mit Chefcoach Armin Eck einen Erfahrungsgewinn verspricht. Und schließlich gibt es ein weiteres Argument pro ATS: "Das Sportgelände liegt vor der Haustür, und die Fahrten in der Kreisklasse sind kurz."

Der ATS setzt laut Spielleiter Sven Schelhorn auf Ohnemüllers Erfahrung und Motivationskünste. Er sei ein Trainer, "der sich in der heimischen Fußballszene bestens auskennt und bei einer Reihe von Stationen im Landkreis hervorragende Arbeit abgeliefert" habe, so Schelhorn. Zudem habe er als ehemaliger Spieler des ATS Kulmbach - auch Schelhorn kennt Ohnemüller aus gemeinsamen Zeiten - "einen engen persönlichen Bezug zum Verein und den handelnden Personen". Ohnemüller habe zudem "auf seinen bisherigen Stationen bewiesen, dass er aus guten Einzelspielern innerhalb kürzester Zeit eine schlagkräftige Mannschaft formen kann. Wir hoffen, dass ihm das auch bei uns gelingt und er die richtige Mischung aus Talenten und erfahrenen Spielern findet, um den Klassenerhalt zu schaffen", so Schelhorn weiter.





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