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Sport  // Kulmbach

Kreisliga BT/KU

Macht der VfR sein Meisterstück?

Mit einem Sieg über Mistelgau wäre für Katschenreuth alles klar.
Sollte der VfR Katschenreuth (hier mit Stefan Wettermann, l.) sein letztes Saisonspiel gewinnen, wäre der Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisliga nicht mehr zu nehmen.  Foto: Monika Limmer
 
Der TSV Stadtsteinach empfängt in der Fußball-Kreisliga Bayreuth/Kulmbach am Sonntag die SG Oberland. Für TSV-Spielertrainer Thomas Helldörfer ist es ein Abschiedsspiel, denn nach drei Jahren bei den "Gelb-Schwarzen" zieht es den Ex-Bayernligaspieler zurück zum TSV Engelmannsreuth, wo er mit seiner Familie zu Hause ist.


TSV Stadtsteinach -
SG Oberland
Helldörfer wäre mit dem TSV Stadtsteinach gerne noch einmal aufgestiegen: "Daraus mache ich kein Hehl, zumal wir in der letzten Saison den Aufstieg in der Relegation nur knapp verpasst haben. Der Start in diese Saison war recht zäh, und vor der Winterpause mussten wir aufgrund vieler angeschlagener Spieler einige Punkte liegen lassen. Wir haben aber eine gute Rückrunde gespielt und waren zum Beispiel im Spiel mit dem VfR Katschenreuth auf Augenhöhe."
Helldörfer will sich mit einem Heimsieg verabschieden. Geschenke für die Oberländer wird es also nicht geben - die würden der SG Oberland ohnehin nichts nützen. Helldörfer: "Ich wünsche der Mannschaft und dem TSV von Herzen alles Gute. Ich bin davon überzeugt, dass sie eine Zukunft hat, weil sie in allen Bereichen gut aufgestellt ist." Nicht dabei sind morgen die gesperrten Michael Hamacher und Maximilian Schuberth. Dafür ist beim anderen Rotsünder, Pascal Zeiß, die Sperre abgelaufen.
Für die SG ist der Ausgang des Spiels beim TSV zweitrangig, denn der Ligaerhalt ist nur noch über die Relegation zu schaffen. SG-Trainer Heiko Beck: "Wir wollen uns Selbstvertrauen für die bevorstehende Relegation holen, uns ein Stück auch selbst beweisen, dass wir es können." Beck erwartet zumindest ein anderes Auftreten seiner Mannschaft als bei der 0:2-Niederlage gegen Bindlach: "Wir wollen erhobenen Hauptes in die Relegation gehen und mit einer ordentlichen Leistung etwas für die Moral der Mannschaft mitnehmen. Ob dabei gegen den TSV Stadsteinach etwas Zählbares herausspringt, das werden wir sehen. Die Stimmung in der Mannschaft ist jedenfalls nicht schlecht." Natürlich trauert Beck den zahlreichen Unentschieden nach der Winterpause nach, denn mit etwas mehr Glück hätte Marktleugast das eine oder andere Spiel gewinnen und so das rettende Ufer noch erreichen können. rei


SV Mistelgau -
VfR Katschenreuth
Für den VfR Katschenreuth ist die Meisterschaft zum Greifen nahe. Im letzten Saisonspiel gastieren die Schützlinge von VfR-Trainer Detlef Zenk beim SV Mistelgau. Die Voraussetzungen für dieses Spiel sind klar: Nur mit einem Sieg kann der VfR eine Entscheidung um Platz 1 und damit den Aufstieg in die Bezirksliga herbeiführen, denn es ist kaum davon auszugehen, dass der punktgleiche TSV St. Johannis Bayreuth beim SV Gesees Federn lässt.
Der klare 7:3-Erfolg gegen Bad Berneck am vergangenen Sonntag half natürlich, den Glauben an die eigene Leistung der jungen Mannschaft zu stärken, wenngleich Zenk in der ersten Halbzeit gewisse Probleme ausgemacht hat: "Das war eine schwere Kiste, wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Eine gewisse Verkrampfung war da nicht zu übersehen."
Der VfR Katschenreuth steht vor einer historischen Chance, denn bislang kam der VfR über die Kreisliga nie hinaus. Mit einem Sieg beim SV Mistelgau wollen die Kulmbacher Vorstädter die Voraussetzungen für ein Entscheidungsspiel gegen die "Kanzer" schaffen. Zenk: "Mistelgau hat nichts zu verlieren und sie können locker aufspielen. Das ist das Gefährliche - und diese Bolzplatz-Mentalität fehlt uns derzeit ein wenig. Die Stimmung in der Mannschaft ist super, und wir haben uns auch gefreut, dass die 2. Mannschaft den Klassenerhalt geschafft hat." Außer den Langzeitverletzten hat der VfR alle Spieler an Bord. Lediglich Matthias Weigel und Chris Weigel plagen sich mit kleineren Blessuren herum. rei


TSC Mainleus -
SV Memmelsdorf II
Eine bereits abgestiegene Mannschaft für das letzte Saisonspiel zu motivieren, ist natürlich schwierig. Das weiß auch TSC-Fußballabteilungsleiter Thorsten Schulz. "Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung wie das gehen soll. Die Luft ist draußen, aber wir wollen uns mit einer anständigen Leistung aus der Kreisliga verabschieden", sagt er. Dass es wieder nach unten geht, habe sich ja schon abgezeichnet, weshalb man den Abstieg schon halbwegs verdaut hat."Wir planen ja schon länger für die Kreisklasse, insofern kam der Abstieg für uns nicht überraschend. Dass man trotzdem enttäuscht ist, ist klar", sagt Schulz. Für die kommende Saison ist er zuversichtlich, denn ein Großteil der Mannschaft habe schon zugesagt, auch in der Kreisklasse beim TSC Mainleus spielen zu wollen. Das anstehende Match spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. "Wir fangen in der nächsten Saison in der Kreisklasse neu an. Fertig, aus", so Schulz. mak
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