Heike Schweens läuft bei der Triathlon-EM überglücklich ins Ziel

Der Golfclub Oberfranken spielt nach der Meisterschaft in der Oberliga künftig in der dritthöchsten Liga Deutschlands.
Heike Schweens vom ASV Triathlon Kulmbach startete bei der Mitteldistanz-Europameisterschaft in Österreich und belegte Rang 15 in der Altersklasse 50. Foto: privat
 
Kaiserwetter im Kaiserwinkel - ein perfekter Tag für einen Triathlon-Wettkampf. Am Start der Challenge Walchsee, der Europameisterschaft über die Mitteldistanz, standen 1800 Ausdauersportler, darunter die Kulmbacherin Heike Schweens. Sie lieferte über die Distanzen von 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Fahrradfahren und 21,5 Kilometern Laufen eine gute Leistung ab und belegte in 5:52 Stunden Rang 15 unter 29 Starterinnen in der Altersklasse 50.

Eine traumhafte Kulisse, ein anspruchsvoller Kurs und tausende begeisterte Zuschauer an der Strecke prägten die Challenge am Walchsee in Österreich.
Heike Schweens vom ASV Triathlon Kulmbach hatte sich bei der Deutschen Triathlon Union (DTU) für eine Teilnahme beworben. Ihre Freude über die Nominierung für die Altersklassen-Nationalmannschaft war groß und die Aufregung dementsprechend. Insgesamt waren sechs deutsche Frauen über 50 Jahre am Start.

Die 1,9 Kilometer lange Schwimmdistanz im Walchsee bewältigt Schweens in 39:24 Minuten und war damit zufrieden. Die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Radstrecke über 90 Kilometer führte über zwei Runden rund um den Walchsee. Mit 1000 Höhenmeter ging es wellig zu, aber die Steigungen waren nie im zweistelligen Bereich. Schweens legte die Strecke in 3:09 Stunden zurück.

Die leicht kupierte Laufstrecke führte über die Promenade, vorbei an Bauernhöfen, zwischen Feldern und Wiesen rund um den See. Da es schon sehr heiß war, konnte Schweens mit 1:57 Stunden für die 21,5 Kilometer nicht an ihre Bestleistung herankommen.

Nach insgesamt 5:52:58 Stunden überquerte die Kulmbacherin als drittbeste Deutsche überglücklich die Ziellinie. Es siegte Priska Grandjean aus der Schweiz in 4:57:36 Stunden vor der Französin Catherina di Houseaux (5:00:18). Beste Deutsche war Sabine Hock (5:05:24) als Vierte. red





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