Haase wird immer wieder ausgebremst

Der Kirchleuser Rennfahrer Christopher Haase und seine Teamgefährten waren bei der Blancpain Endurance Series am Nürburgring nicht vom Glück verfolgt.
Christopher Haase (links) mit seinem Teamkollegen Gregory Guilvert. Foto: Oliver Berourd/ Vision Sport Agency
 
Christopher Haase hat beim letzten Saisonrennen der Blancpain Endurance Series am Nürburgring Platz 12 belegt. Der Audi-Pilot startete auf dem Grand-Prix-Kurs für das Saintéloc-Racing-Team.

Schon im ersten freien Training zeigte Haase, dass er den Rundkurs in der Eifel aus dem Eff-Eff kennt - Platz 4 unter 56 Teams. Der aus Kirchleus stammende Rennfahrer erzählt: "Ich habe im ersten Training sofort gemerkt, dass das Auto richtig gut ist. Und auch im Pre-Qualifying, wo wir die 14. Zeit erzielten, lief unser Audi R8 LMS perfekt. Ich bin diese Zeit sogar mit alten Reifen gefahren und war mir deshalb sicher, dass wir an der Spitze mitfahren können."
Das Qualifikationstraining geriet aber zum Desaster: Aufgrund von dichtem Nebel wurden die ersten Quali-Abschnitte gestrichen. Das dritte Qualifikationstraining ging stark verspätet über die Bühne: "Die Strecke war nass und trocken, es gab nach wie vor Nebel", berichtet Haase, der im dichten Verkehr keine Chance hatte, das Potenzial seines Audis zu nutzen: "Wer nahe am Boxenausgang stand, hatte einen Vorteil. Wir waren leider weit hinten, dadurch war ich anfangs im Pulk gefangen. Und als ich eine gute Position hatte, wurde mit roter Flagge abgebrochen. Mehr als Platz 28 war da nicht drin."#

Im Rennen konnten Christopher Haase und seine Saintéloc-Racing-Teamkollegen Mike Parisy und Gregory Guilvert aber zeigen, was in ihnen und im Audi R8 LMS steckt - obwohl auch da nicht alles glatt lief. "Greg fuhr einen super Start-Turn", erzählt Christopher Haase, "als wir plötzlich eine Durchfahrtsstrafe bekamen. Wir haben alle Video-Aufzeichnungen analysiert, aber kein Vergehen festgestellt. Das hat uns von Platz 17 erneut zurückgeworfen." Danach lieferte auch Mike Parisy eine perfekte Vorstellung ab. Als Haase das Auto übernahm, lag das Team auf Platz 20. "Ich hatte gleich eine Safety-Car-Phase, nach der ich von ganz hinten losfahren musste. Da war extrem viel Verkehr". Hat aber Spaß gemacht, viele Autos zu überholen. Und als ich ein paar freie Runden hatte, bin ich noch die drittschnellste Audi-Rundenzeit gefahren. Am Ende war Platz 12 ein solides Ergebnis, was mich einerseits freut, weil wir super gekämpft haben. Andererseits ist es schade, dass wir unser Potenzial nicht zeigen konnten."


GT-Masters-Finale in Hockenheim

Nun konzentriert sich Christopher Haase auf das Saisonfinale des ADAC GT Masters vom 30 September bis 2. Oktober in Hockenheim, wo er für den Rennstall Montaplast by Land Motorsport antreten wird.

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