Für den Kulmbacher Rennfahrer Christopher Haase ist Platz 7 in Spa ein Erfolg

Für den Kirchleuser Rennfahrer Christopher Haase war Platz 7 beim rennomierten 24-Stunden-Rennen von Spa nach einer durchwachsenen Saison ein Erfolg.
Christopher Haase belegte im Audi R8 LMS beim 24-Stunden-Rennen von Spa Platz 7. Foto: Audi
 
Endlich wieder ein Top-Ten-Ergebnis für Rennfahrer Christopher Haase. Der Kirchleuser, der in dieser Saison schon so viel Pech hatte, stellte beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps einmal mehr seine Qualitäten auf der Langstrecke unter Beweis: Gemeinsam mit den Saintéloc-Racing-Teamkollegen Mike Parisy und Gregory Guilvert beendete er den Klassiker in den belgischen Ardennen auf Rang 7. Gleichzeitig war es das zweitbeste Ergebnis eines Audi R8 LMS in diesem Rennen.

Doch es war nicht nur die Platzierung, die Christopher Haase viel Freude bereitete: Besonders befriedigend waren für ihn auch die guten Resultate in den Trainings- und Qualifikations-Durchgängen. "Im ersten freien Training Platz 1, im zweiten freien Training Platz 4, im Nacht-Qualifying Platz 2 - da konnten wir endlich wieder einmal zeigen, dass wir es drauf haben", sagt Haase, der in diesem Jahr schon so manches sportliche Frustrationserlebnis wegstecken musste.


Start von Platz 12

In der SuperPole, für die sich nur die besten 20 des 60 Fahrzeuge starken Feldes qualifizierten, war Christopher Haase dann drittschnellster Audi-Pilot auf Startplatz 12 - und das trotz Problemen mit der Bremse auf der Einführungsrunde: "Das hat mich irritiert, aber die Runde war dennoch ganz okay. Leider hat die Rennleitung entschieden, uns die schnellste Runde zu streichen, weil ich eingangs Blanchimont die Straßenbegrenzung nicht eingehalten hätte. Das ist eine Entscheidung, die man zu akzeptieren hat. Letztlich war es nicht besonders tragisch, da wir von Startplatz 16 aus ebenso gut in das 24-Stunden-Rennen starten konnten."

Im Rennen selbst lief der Saintéloc Audi R8 LMS dann wie ein Schweizer Uhrwerk, womit sich die drei Piloten ganz auf ihr Rennen konzentrieren und mit einer fehlerlosen Leistung einen respektablen 7. Gesamtrang erobern konnten.

Bei Christopher Haase überwog nach dem Rennen jedenfalls die Freude über die gute Leistung, auch wenn mit ein bisschen Glück mehr möglich gewesen wäre: "Das Rennen in Spa war wie immer brutal, die Wetterkapriolen ebenso, insgesamt waren wir drei Mal auf Slicks im Nieselregen unterwegs. Am meisten Zeit gekostet haben uns aber unglückliche Gelb-Phasen, die immer genau dann kamen, als wir unseren Boxenstopp gerade erledigt hatten. Aber wenn ein kleines Team wie Saintéloc nach 24 Stunden als zweitbester Audi über die Ziellinie fährt, dann hat man garantiert eine super Leistung gebracht - Gratulation und Dankeschön dafür an das Team, an meine Kollegen Mike und Gregory sowie an Audi!"

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