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Ansbach siegt in Neudrossenfeld mit Ex-Nationalspielerin

Die N.H.Young Volleys spielen sog gut wie nie in dieser Saison der Volleyball-Regionalliga, verlieren aber gegen Tabellenführer TSV Ansbach mit 0:3.
Ex-Nationalspielerin Conny Eichler schlägt am Block der Young Volleys vorbei. Foto: Alexander Muck
 
Der Star der Volleyball-Regionalliga Süd-Ost, Conny Eichler, gastierte in Neudrossenfeld. Und die Ex-Nationalspielerin erwies sich mit dem Tabellenführer TSV Ansbach als zu stark für Aufsteiger N.H. Young Volleys. Mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:17) setzten sich die Gäste verdient durch, obwohl die Young Volleys mit einer starken Leistung ihre Anhänger begeistern konnten.

"Wir wissen, dass wir nur dann eine Chance gegen Ansbach haben, wenn wir Conny in den Griff bekommen", hatte Young-Volleys-Trainer Marc d'Andrea im Vorfeld gesagt. Doch die Ex-Nationalspielerin stach nicht einmal sonderlich heraus. Nora Anders gelang es gleich zu Beginn, Conny Eichler im Block anzuschlagen und zu punkten. Die Ansbacherinnen nutzten aber jeden Fehler der Einheimischen gnadenlos aus.

Startete Marc d'Andrea sonst eher mit starken Defensivspielerinnen gegen aufschlags- und angriffsstarke Gegner, so setzte er diesmal von Anfang an auf den eigenen Angriff. Lisa Meisel und Hannah Lauterbach sollten dem gegnerischen Block Magenschmerzen bereiten. Der Plan ging auf, denn den ersten Satz verloren die Young Volleys erst zum Ende knapp. Es war vor allem das aggressive und fehlerlose Spiel der Gegnerinnen, gegen das die Young Volleys kaum durchkamen.


Trainer jubelt für Dortmund

Kritik hagelte es von den Fans dennoch, denn beim Spielstand von 19:17 für die Gäste riss sich Marc d'Andrea das schwarze Polo-Shirt über den Kopf und schwenkte es herum. Da stand er nun in seinem gelben Dortmund-Trikot und bejubelte das 1:0 seiner Borussia gegen den von den meisten Zuschauern favorisierten Fußballklub Bayern München. Ein Sprechchor beendete die klare Provokation der eigenen Fans.

Der zweite Satz startete mit vielen Eigenfehlern der Young Volleys. Den so kassierten Sechs-Punkte-Rückstand konnte man bis zum Ende des Satzes nicht ausgleichen. Wurden die Annahmefehler des Anfangs ausgeglichen, verdarben die bisher nicht gesehenen Blockfehler die Chance aufzuholen. "Wir haben in dem Satz Moral gezeigt. Ich bin zufrieden, dass wir ab dem Stand von 3:9 wieder vollkommen präsent waren und auch Spaß am Spiel hatten. Die danach folgenden Eigenfehler in Block und Aufschlag haben uns keine Möglichkeit zum Ausgleich gegeben", sagt der N.H.-Trainer.

Im letzten Satz macht sich zeitweilig Frust im heimischen Team breit. Spielte man sein bestes Saisonspiel und konnte man nach den teils schwächeren Spielen gegen Obergünzburg, Dingolfing und Schwabing gegen einen starken Gegner endlich auch vom Kopf her mithalten, sollte es dennoch nicht belohnt werden. Mit einer überragenden Teamleistung gewann der TSV Ansbach auch diesen Durchgang.


Spielerinnen sind gelassen

Mannschaftskapitän Sophia Höreth sieht die Niederlage allerdings gelassen: "Wir haben das wohl beste Spiel der Saison gezeigt. Marktoffingen hat uns zwar mehr Platz gelassen, weshalb wir dort auch gewinnen konnten. Aber erst heute haben wir unter extremem Druck unser volles Potenzial zeigen können. Wir hatten jede Menge Spaß und immer das Gefühl, dran zu sein. Am Ende reichte es nicht, aber wir sind stolz auf unsere Leistung."

Am kommenden Sonntag spielen die Young Volleys um 15 Uhr in Hollfeld gegen den TV Erlangen. Für die Zuschauer und Fans aus Neudrossenfeld wird ein kostenloser Busshuttle eingesetzt. Abfahrt ist um 14 Uhr an den Bushaltestellen in Altdrossenfeld, Mainauen bzw Neudrossenfeld.
Young Volleys: Nora Anders, Kristina Böhm, Michaela Dutz, Fanny Gnade, Sophia Höreth, Hannah Lauterbach, Sophie Mayer, Lisa Meisel, Antonia Raith, Meike Schirmer, Leonie Stöcker, Sandra Ullrich. C.B.

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