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Turnen

"08" stellt Turnwelt auf den Kopf

Die Athletinnen aus Kulmbach holten beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin fünf Siege.
Charyln Siemon gelang bei der Kür in der Leistungsklasse 1 alles, und sie siegte mit drei Punkten Vorsprung
 
Eine Woche lang war Berlin nicht nur die deutsche Hauptstadt, sondern auch die der Turnwelt. Mit 80 000 Sportlern und über 800 000 Besuchern wurden die Erwartungen der Veranstalter und Teilnehmer beim Internationalen Deutschen Turnfest übertroffen.
Auch für die 20 Kulmbacher Athleten wurde es ein Fest der Superlative: Mit fünf Siegen, vier weiteren Podestplätzen und insgesamt 13 Top-Ten-Platzierungen war man der erfolgreichste bayerische Verein bei dieser internationalen Großveranstaltung.


Siemon gewinnt Leistungsklasse

Gleich am ersten Wettkampftag gab es die wohl größte Sensation aus Kulmbacher Sicht. Die zwölfjährige Charlyn Siemon trat in der Kür der Leistungsklasse 1 an, in der sogar amerikanische Turnerinnen starteten. Siemon gelang einfach alles, Riesenfelgen, Schraubensalti, geschraubte Überschläge. Erstmals zeigte sie einen Spagatsprung mit ganzer Schraube auf dem zehn Zentimeter schmalen Schwebebalken, den nur wenige Turnerinnen in Deutschland beherrschen.
Dieser gelang ihr so gut, dass sie die Kampfrichter nicht nur zu einem anerkennenden Lächeln bewegte, sondern diese auch die Tageshöchstnote zeigten. Einen Kulmbacher Doppelsieg verhinderte ein Standfehler von Emma Heller gleich am ersten Gerät. Heller landete auf Rang 6, Eva Hergenhan auf Rang 27.


Roßberg wird Vizemeister

Im Rahmen des Turnfestes wurden auch die deutschen Meister der Altersklassen ab zwölf Jahren ermittelt. Maxi Roßberg hatte sich in der AK30-34 erstmals für diesen Wettkampf qualifiziert. Das Teilnehmerfeld war gespickt mit ehemaligen Bundeskader- und Bundesliga-Turnerinnen. Roßberg ging mit dem Ziel Podestplatz in den Wettkampf und hatte sich wochenlang akribisch vorbereitet. Nach Sprung und Stufenbarren lag sie auf Platz 3 und damit im Soll. Es folgte eine Sternstunde am Schwebebalken: Roßberg zeigte gleich mehrere Sprünge mit ganzer Schraube, und ein Raunen ging durch die volle Messehalle. Nach dem Ende ihrer Übung kannte der Jubel keine Grenzen - sogar ihre Konkurrentinnen feierten mit - denn eine Übung solcher Qualität sieht man selten. Roßberg erreichte nach über 20 Jahren Turnsport zum ersten Mal über 15 Punkte an diesem Gerät und wurde damit deutsche Vizemeisterin.
Damit war Roßbergs Erfolgsbilanz aber noch nicht vollständig, denn im Wahlwettkampf, in dem sie Turnen und Schwimmen kombinierte, siegte sie mit sechs Punkten Vorsprung und wurde zum fünften Mal Turnfestsiegerin.


Nullachterinnen nicht zu schlagen

Ebenfalls im Wahlwettkampf mit jeweils rund 400 Teilnehmerinnen zeigten Theresa Martin, Jana Lämmermann und Emma Heller ihre Vielseitigkeit. Die drei überzeugten im Turnen mit sauberen Übungen, für die sie sogar zum Teil die volle Punktzahl erhielten. Dazu hatten sie in zusätzlichen Trainingseinheiten mit den "Nullacht"-Trampolinern Übungen an Minitramp und Doppelminitramp einstudiert und präsentierten auch hier tolle Schraubensalti. Die drei Kulmbacherinnen gewannen jeweils ihre Altersklassen und wurden somit erstmals als deutsche Turnfestsieger geehrt.
Für Lämmermann und Heller gab es in dieser Woche einen weiteren Grund zum Feiern: Lämmermann turnte die Kür der LK2 , kam gut durch die vier Geräte und verbuchte mit Platz 2 ihren bisher größten Erfolg in der Kür.
Auch Heller überzeugte in dieser Klasse. Die Zwölfjährige feierte mit Platz 3 ihren größten turnerischen Erfolg. Auf dem Podest hatte sie auch noch Kulmbacher Verstärkung, denn Siemon belegte trotz großer Müdigkeit und kleiner Fehler noch einmal Platz 2.
Siemon war es auch, die im reinen Turnwahlwettkampf bei fast 1500 Teilnehmern Platz 9 nach Kulmbach holte. Das gleiche Kunststück gelang eine Altersklasse höher Laura Martin mit Platz 9 von 1000 Turnerinnen aus ganz Deutschland. Auch im Trampolinturnen gab es Spitzenplatzierungen. Annalena Gareis hatte extra für das Turnfest wieder das Trampolintraining begonnen und kam im Wahlwettkampf auf Platz 7. cop
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