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Fussball

Nico Preißler wechselt zur SpVgg Greuther Fürth

Das Torwart-Talent aus Pressig geht zum 1. Juli ins Bundesliga-Nachwuchszentrum des Zweitligisten.
Anfang Februar stand Nico Preißler (rechts) erstmals im Tor der Bayernauswahl. Zur neuen Saison wechselt er ins Bundesliga-Nachwuchszentrum der SpVgg Greuther Fürth. Foto: privat
 
von CHRISTOPH BÖGER
Vor gut zwei Monaten hat Nico Preißler sein erstes Spiel in der Bayernauswahl bestritten. Im Sommer will er den nächsten Schritt auf seinem Weg zum Fußball-Profi machen. Dann wechselt der 14-Jährige in das Bundesliga-Nachwuchszentrum des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth.

Am Stammtorhüter der U15-Bayernliga-Mannschaft des FC Coburg waren mehrere Bundesligaklubs interessiert, doch seine Entscheidung fiel - auch nach Rücksprache mit seinen Eltern und seinen aktuellen Trainern im Nachwuchsleistungszentrum Coburg - für die Franken.

"Die Fürther hatten Nico schon seit der E-Jugend auf dem Zettel, und es gab immer wieder mal Kontakt durch Enzo Vitale oder Michael Meier", erklärt sein Vater Thomas Preißler über die Hintergründe und fügt hinzu: "Man hat hier eigentlich nie das Gefühl, nur eine Nummer zu sein. Und da wir zur Zeit noch einen Platz im Internat vermeiden wollen, was zwangsläufig mit einem Schulwechsel verbunden wäre, war Fürth bei uns favorisiert und ist auch fahrtechnisch am ehesten zu handeln."

"Das ist genau der richtige Schritt für ein großes Torwart-Talent", sagt NLZ-Koordinator Alexander Pietsch, der ebenso wie NLZ-Leiter Markus Fischer davon überzeugt ist, dass Preißler seinen Weg bei den "Kleeblättern" machen wird. Ein solcher Wechsel sei aber auch eine Bestätigung der Coburger Ausbildungs-Philosophie, weil inzwischen zum wiederholten Mal ein junger Kicker den Sprung von Coburg in einen Bundesligaklub realisiert habe. Beispiele gäbe es aus der Vergangenheit einige, so Pietsch, der in diesem Zusammenhang nur an Cedrik Teuchert erinnert. Eine Vielzahl von weiterer NLZ-Spielern aus Coburg - sogar bis hinunter zur U12 - stehen nach seinen Worten aktuell im Fokus mehrerer Bundesligisten. Und die seien nicht nur aus Bayern.

Die Verantwortlichen des NLZ Coburg können auch aus einem anderen Grund stolz sein. Nach der jährlichen Leistungsüberprüfung aller bayerischen Standorte durch das Kernleitungsteam des Verbandes behalten 17 der bisherigen 18 Vereine ihren Status als BFV-Nachwuchsleistungszentrum, auch in Coburg. "Die Vereine haben sehr gut gearbeitet und sich auf beeindruckende Art und Weise fast alle weiter verbessert. Die Qualität der Talentförderung ist im Vergleich zum Vorjahr noch mal deutlich gestiegen", stellt BFV-Vizepräsident Reinhold Baier den Verantwortlichen ein gutes Zeugnis aus.

In Coburg ist es Walter Luft offensichtlich gelungen, ein funktionierendes Team mit ausreichend vielen Lizenz-Trainern zusammenzustellen, die sich der Jugendförderung verschrieben haben und sich stetig weiterentwickeln. Alexander Pietsch und Markus Fischer als Leiter des NLZ haben seit einigen Jahren die Fäden in der Hand.
Mit Aufsichtsrat Hartmut Guhling, der selbst drei Söhne im NLZ hat und als ausgebildeter Trainer über reichlich Fachkompetenz verfügt, steht ein Mann mit Rat und Tat zur Seite, auf dessen Vorschläge, Ideen und Verbesserungsvorschläge niemand verzichten will. Dazu Vorsitzender Luft: "Wir sind im NLZ gut aufgestellt und alle arbeiten mit viel Herzblut an der Jugendförderung. Davon profitieren viele junge Menschen."


NLZ Bamberg wird gestrichen

Der FC Eintracht Bamberg ist in der kommenden Saison hingegen kein BFV-Nachwuchsleistungszentrum mehr. "Bamberg leistet in Sachen Talentförderung gute Arbeit. Aber der FC Eintracht steht aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und der beantragten Insolvenz vor einer ungewissen Zukunft. Es fehlt die Sicherheit, dass der Verein das NLZ auch in der Spielzeit 2016/17 personell, strukturell und finanziell stemmen kann", erklärte Reinhold Baier.

Ein neues NLZ bekommt der SB Chiemgau Traunstein, nachdem die DJK Don Bosco nach den Worten des BFV-Vizepräsidents bislang noch kein schlüssiges schriftliches Konzept vorgelegt hat. Der Verbands-Jugendausschuss werde die Entwicklung in Bamberg aber auch ungeachtet dessen zunächst erst einmal weiter beobachten. Baier: "Beide Vereine haben natürlich die Möglichkeit, an ihren Konzepten zu arbeiten und sich erneut zu bewerben."



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