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Fussball

Kreisliga kostet künftig vier Euro

Alle Vereinsvertreter stimmten dem Vorschlag von Kreisspielleiter Egon Grünbeck zu, 50 Cent mehr zu kassieren.
Bei der Kreisliga Arbeitstagung wurden die Vereine mit den wenigsten sportlichen Vergehen geehrt, von links: Kreisspielleiter Egon Grünbeck sowie die Vereins-Spielleiter Andreas Wolf (VfB Einberg), Achim Damm (TSV Pfarrweisach), Sven Fleischmann (FC Stockheim) und Christian Engelhardt (TSV Steinberg). Foto: privat
 
von HARTMUT NEUBAUER
Am letzten Juli-Wochenende beginnt in den beiden Kreisligen die Saison im Fußballkreis 2. Erstmals seit vielen Jahren sind keine Spieltage am Freitagabend geplant. Zwei Runden werden aber unter der Woche durchgeführt, und zwar 15. August und am 3. Oktober (jeweils dienstags). Darauf wies Kreisspielleiter Egon Grünbeck bei der Sommerarbeitstagung im Sportheim des DJK-SV Neufang hin.

Er und DJK-Vorsitzender Bernd Haderlein konnten bis auf den FC Marktgraitz Funktionäre von allen Kreisliga-Teams begrüßen. Diese waren einstimmig für den Vorschlag Grünbecks, die Eintrittspreise von 3,50 auf vier Euro zu erhöhen. Der ermäßigte Preis beträgt 2,50 Euro. Da sich die Funktionäre nicht auf eine einheitliche Linie verständigen konnten, können die Vereine die Ermäßigung nach ihren Wünschen gestalten.

Vor der Winterpause sollen 19 Spieltage (bis zum 19. November) ausgetragen werden. Die Saison endet in der Kreisliga am Pfingstfreitag 2018. Mögliche Entscheidungsspiele, die es bei Punktgleichheit zweier Vereine auch weiterhin gibt, schließen sich unmittelbar an.


Weiterhin mit Gespannen

Keine Änderung gibt es bei der Auf- und Abstiegsregelung. Und auch künftig werden die Kreisliga-Spiele von Schiedsrichter-Gespannen geleitet. Ein Antrag von Harald Weißbrodt (FC Mitwitz), aus Kostengründen darauf zu verzichten, wurde mit 22 Stimmen abgelehnt. Nur vier Vereine waren gegen die Beibehaltung der bisherigen Regelung, für die sich Schiedsrichterobmann Wolfgang Klerner stark machte.

Kurz ging Egon Grünbeck auf die abgelaufene Saison ein. Die Einteilung der beiden Staffeln bezeichnete er als relativ leicht. Die Einnahmen der Relegationsspiele nur im Bereich Kronach/Lichtenfels bezifferte er auf 40 206 Euro.

Auch KSO Wolfgang Klerner konnte auf eine Saison ohne besondere Vorkommnisse zurückblicken. Probleme gebe es eigentlich nur bei kurzfristigen Absetzungen von Freundschaftsspielen; in solchen Fällen sei stets der Schiedsrichter direkt zu informieren, ansonsten der Obmann. Klerner wies auf einige Regeländerungen zur Saison 2017/18 hin, die aber nicht gravierend seien. "Dann dürfen auch Spieler des Jahrgangs 1999 bei den Herren eingesetzt werden, unterliegen aber weiter der Jugendordnung; das heißt, sie dürfen nur ein Spiel an einem Tag absolvieren", sagte er. Der Jahrgang 2000 dürfe in dieser Serie dagegen nicht spielen.

Zum Abschluss der Tagung bedankte sich Klerner bei allen Funktionären für die reibungslose Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Er kündigt an, bei den nächsten Wahlen nicht mehr als Gruppenobmann und als Kreisschiedsrichterobmann zu kandidieren.

Für den verhinderten KSG-Vorsitzenden Siegfried Baier gab Egon Grünbeck einen kurzen Bericht des Kreissportgerichts. Dieses musste 474 Fälle behandeln, 138 weniger als in der Saison zuvor. In der Kreisliga 1 gab es 30 Rote Karten; in der Kreisliga 2 waren es nur 24.

Auf die Wichtigkeit der Digitalisierung auch beim Fußball ging einmal mehr Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram ein. Der Liveticker gelte weiterhin verpflichtend bis zur Bezirksliga, künftig aber auch bei den Frauen und den Junioren. In den beiden Kreisligen seien rund 50 Prozent der Spiele (235 von 480) "getickert" worden. In manchen Regionen liege diese Quote dagegen bei über 90 Prozent. Bram: "Wir möchten es schaffen, dass sich alle Kreisligisten ab der neuen Saison freiwillig verpflichten zu tickern."


Fairste Mannschaften geehrt

Die harmonische Tagung, die nach rund 90 Minuten schon wieder zu Ende ging, nutzte der Kreisspielleiter auch dazu, die fairsten Mannschaften der Saison 2016/17 zu ehren. In der Kreisliga 1 waren dies der VfB Einberg, TSV Meeder und der TSV Pfarrkirchen. Die ersten drei Plätze in der Kreisliga 2 belegten der FC Stockheim, TSV Steinberg und die SG Rothenkirchen. Sie erhielten jeweils Sachpreise, die wiederum die Frankenbräu zur Verfügung gestellt hatte. Egon Grünbeck wies außerdem darauf hin, dass Verlegungen noch bis zum Samstag, 8. Juli, ohne Kosten möglich sind. Weiterhin streifte er kurz die Pokalspiele, bei denen bis zum Freitag, 14. Juli, drei Runden anstehen, und die Hallenrunde, für die bislang nur 13 Vereine im Kreis Coburg und 23 im Kreis Kronach gemeldet hätten.
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