FC Mitwitz eiskalt bei den Toren

Im Nachbarduell in Sonnefeld war das 2:1 der Mitwitzer zur Kirchweih verdient. In der hektischen Schlussphase gab es einige Karten.
Der Mitwitzer Keeper Winterstein war der große Rückhalt seiner Mannschaft beim verdienten 2:1-Sieg beim TSV Sonnefeld zu der Kirchweih dort. Foto: Albert Höchstädter
 
Der TSV Sonnefeld hatte sich seine Kirchweih ganz anders vorgestellt. Das Nachbarduell gegen den FC Mitwitz war nämlich alles andere als ein berauschendes Fußballspiel. Zudem verloren die Hausherren mit 1:2, nachdem sie die erste Halbzeit verschliefen. Mitwitz führte da mit 2:0 und ließ sich bis auf den Gegentreffer durch Bastian Renk nicht mehr überlisten.
In der Schlussphase gab es zudem noch ein Kartenfestival, denn die Sonnefelder kassierten ihre Gelb-Roten-Karten zwei und drei und der Mitwitzer Ersatzspieler Riedel sah sogar die Rote Karte, ohne dass er eine Sekunde gespielt hatte. Für die Gastgeber blieb der schwache Trost, dass die Tabellenführung gehalten hatte.


Mitwitz führte 2:0 zur Pause

Die erste Halbzeit verlief recht verhalten. Sonnefeld versuchte ins Spiel zu kommen und Mitwitz hielt mit viel Kraft dagegen. Es dauerte bis zur 14. Minute, als Jauch einen scharfen Schuss nicht festhalten konnte und Mitwitz zuschlug: Marc Hofmann nutzte dies und erzielte das 0:1.
In der 41. Minute nutzten die Sonnefelder Nachbarn erneut einen Abwehrfehler schonungslos aus. Lukas Fröba spielte sich gekonnt durch die Sonnefelder Reihen und erhöhte auf 2:0.
Mit dem Wiederanpfiff wurden die Hausherren stärker. Ein Pass von Tayfun Peker fand Spielertrainer Bastian Renk, der zum Anschlusstreffer traf (50.). Noch war genügend Zeit, auszugleichen. Doch die Gelb-Rote Karte gegen Kunick zerstörte die ersten Hoffnungen beim heimischen Anhang. Dennoch gab Sonnefeld nicht auf, konnte aber keine seiner Möglichkeiten zum 2:2 nutzen. Die Mitwitzer spielten aber die Überzahl geschickt und ließen wenig echte Möglichkeiten zu. Was auf den Kasten kam, entschärfte zudem Keeper Winterstein souverän.
In der Schlussphase wurde die Partie auch ruppiger und der Spielfluss litt darunter.
Die weiteren zwei Gelb-Roten Karten gegen den Gastgeber TSV Sonnefeld und die Rote gegen den Mitwitzer Riedel zückte der Schiedsrichter aber erst drei Minuten in der Nachspielzeit - ohne Torfolgen auf beiden Seiten. ft





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