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Jugendfussball

45 Talente werden gefördert

Am Montag fand am neuen DFB-Stützpunkt in Friesen das erste Training statt. Auch Vereinstrainer können sich hier Anregungen für ihre eigene Arbeit holen.
Mit dem ersten Training der Jahrgänge 2005 und 2006 nahm am Montag der DFB-Stützpunkt in Friesen seine Arbeit auf. Stützpunktkoordinator Michael Urbansky (Mitte) gab im Beisein der beiden Trainer Jürgen Schneider (links von ihm) und Jochen Däumer erste Hinweise zum Trainingsablauf. Fotos: Hartmut Neubauer
 
von HARTMUT NEUBAUER
Mit 30 jungen Fußballern der Jahrgänge 2005 und 2006 hat am Montag der DFB-Stützpunkt auf dem Sportgelände des SV Friesen seine Arbeit aufgenommen. Damit besteht für die Vereine aus dem Landkreis Kronach nach fünfjähriger Pause wieder die Möglichkeit, die besten Nachwuchsspieler der Region zu fördern.
"Wir bieten für die Talente ein neutrales Zusatztraining ohne Erfolgsdruck an. Am wichtigsten ist, dass alle mit Freude dabei sind", sagte Stützpunktkoordinator Michael Urbansky. Natürlich gelte es auch, einige Regeln zu befolgen. Aber im Mittelpunkt stehe der Spaß am Fußball.
In den letzten fünf Jahren war der Stützpunkt in Kulmbach angesiedelt, ehe heuer beschlossen wurde, ihn nach Friesen zu verlagern. "Damit ist es möglich, den Landkreis Kronach wieder viel stärker in die Förderung der Talente einzubinden, denn die Wege sind viel kürzer geworden", so Urbansky.
Zum Auftakt waren viele junge Fußballer gekommen, die beim Talentsichtungstag im Juli auf sich aufmerksam gemacht hatten, aber es hatten auch viele Spieler aufgrund einer Nachsichtung eine Einladung bekommen. Urbansky: "Die Neuen werden zunächst einige Wochen zur Probe trainieren, aber auch die älteren Jahrgänge müssen immer wieder den Nachweis erbringen, dass sie zu recht am Stützpunkt sein dürfen."
Das Training wird durch Jürgen Schneider, Jochen Däumer und Michael Schreiber geleitet, die allesamt die entsprechende Lizenz haben. Als Torwarttrainer kommt noch Dominik Kestel hinzu. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist nicht nur das wöchentliche Training. Sie werden auch regelmäßig in den Vereinen und später auch bei den Hallenturnieren Spieler sichten, damit möglichst kein Talent in der Region unentdeckt bleibt.
Jeden Montag findet auf dem Sportgelände das Training zunächst für die Jahrgänge 2005 und 2006 und danach für die Jahrgänge 2003 und 2004 statt mit weiteren 15 Spielern statt. Insgesamt werden im Moment also 45 Fußballer in Friesen gefördert.
"Der Stützpunkt hat mit dem SV Friesen allerdings nichts zu tun", betont Urbansky. "Der Verein stellt nur die Voraussetzungen. Kein Spieler muss zum Verein wechseln, wenn er am Stützpunkt trainiert." Über den weiteren Trainingsablauf und das Talentförderprogramm werden die Trainer am kommenden Montag, 18. September, bei einem Elternabend informieren.
Michael Urbansky würde sich wünschen, wenn auch Vereinstrainer regelmäßig oder zumindest ab und zu zum Stützpunkt kommen. "Da können sie sich gerne Anregungen für die eigene Arbeit holen."


Entscheidung ist leicht gefallen

Dass die Verlagerung des Stützpunktes von Kulmbach nach Friesen für die heimischen Vereine ein großer Vorteil ist, hebt etwa Bernd Haderlein hervor. Sein Sohn Bastian trainierte in der letzten Saison am Nachwuchsleistungszentrum in Hof und hatte die Möglichkeit, dort zu bleiben. "In Hof wird wirklich gute Arbeit geleistet. Aber jetzt sind die Wegstrecken deutlich kürzer. Die Spieler kennen sich untereinander sehr gut, und das Trainerteam passt", erzählt der Vorsitzende des DJK-SV Neufang. "Uns ist die Entscheidung für den Stützpunkt in Friesen leicht gefallen. Und auch Bastian hat sich auf das erste Training richtig gefreut."
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