Verschärfte Auf- und Abstiegsregelungen

Weil 2017 eine neue Kreisstruktur eingeführt wird, greift in der nun beginnenden Saison 16/17 eine „einmalige Auf- und Abstiegsregelulng“.
Es bewegt sich was in den Tischtennis-Kreisen: Bereits in dieser Spielzeit wird es sowohl auf Bezirks- als auch auf Kreisebene eine verschärfte Auf- und Abstiegsregelung geben.
 

Nächstes Jahr sollen aus acht unterfränkischen Tischtennis-Kreisen deren sechs werden. Diese Reform wirft schon zur Saison 2016/17 ihre Schatten weit voraus. Denn bereits in dieser Spielzeit wird es sowohl auf Bezirks- als auch auf Kreisebene eine verschärfte Auf- und Abstiegsregelung geben.

Im Zuge dieser Reform werden jeweils zwei Kreise miteinander verschmolzen: Würzburg und Kitzingen sowie Schweinfurt und die Haßberge. Letztlich soll dabei zusammenkommen, was sowieso zusammengehört. Denn derzeit zählen viele Vereine aus Stadt und Land Würzburg zum Tischtennis-Kreis Kitzingen, beispielsweise die TG Würzburg, der SC Heuchelhof oder der TSV Gerbrunn. Die Grenze läuft von Nord nach Süd mitten durch die Domstadt hindurch. Die Zusammenlegung der Kreise ist aber auch der immer schwierigeren Besetzung der ehrenamtlichen Funktionärsposten geschuldet.

Wie dem auch sei: Die meisten Vereine müssen sich heuer mächtig strecken, ehe sie sich ab der kommenden Runde mit teils neuen Gegnern messen dürfen. Keinen Einfluss hat die Ligen-Reform auf die höchste Klasse in Unterfranken, die 1. Bezirksliga. Doch eine Ebene tiefer sieht es in einer der beiden Staffeln schon etwas anders aus – und zwar in der Ostgruppe der 2. Bezirksliga. Die Auf- und Abstiegsregelung ist prinzipiell wie gehabt – es sei denn, es kommen zur Saison 2017/18 mehr als zwei Vereine aus dem Altkreis Würzburg von weiter oben, oder von der West- in die Oststaffel. In diesem Fall gäbe es eine zusätzliche Relegationsrunde gegen den Abstieg. Kandidaten für den Wechsel von der West- in die Ostgruppe sind der TSV Güntersleben, der TTC Kist II, die TSG Waldbüttelbrunn und die TG Zell.

Noch schärfer wird die Auf- und Abstiegsregelung dann ab der Ebene darunter. Die 3. Bezirksliga Mitte setzt sich zur Saison 2017/18 aus den fünf bestplatzierten Teams der kommenden Runde und aus den Absteigern der 2. Bezirksliga West zusammen. Hinzu kommen die besten drei Mannschaften aus dem Altkreis Kitzingen in der 3. Bezirksliga Ost – Kandidaten sind Astheim, Etwashausen II, Goßmannsdorf, Kürnach, Ochsenfurt, Rottendorf und die TG Würzburg II – sowie zwei der drei Kreisliga-Meister (Kitzingen/Main-Spessart/Würzburg).

Letztere treten zuvor Ende April gegeneinander an. Hinzu kommt eine zusätzliche Relegationsrunde mit dem dann Sechstplatzierten der 3. Bezirksliga Mitte, dem viertplatzierten Kitzinger Verein aus der 3. Bezirksliga Ost sowie dem Verlierer der Kreisliga-Relegationsrunde. Nicht ganz so kompliziert ist die Zusammensetzung der neuen 3. Bezirksliga Ost (Rhön/ Schweinfurt/Altkreis Haßberge).

Die Ligen-Reform wirkt sich auch massiv auf die darunter liegende Kreisebene aus. So müssen heuer in den beiden Kreisligen Würzburg und Kitzingen in einem 10er-Feld jeweils sechs Klubs direkt absteigen. Sogar noch einer mehr, also sieben, sind es in den insgesamt vier 2. und vier 3. Kreisligen. Künftig gibt es dann im neuen Tischtennis-Kreis Würzburg-Kitzingen eine Pyramidenform mit einer richtig starken 1. Kreisliga, zwei 2. Kreisligen, vier 3. Kreisligen und sechs 4. Kreisligen.

Der Abstiegskampf beginnt also für viele Tischtennis-Vereine in der Region bereits zu Saisonbeginn jetzt im September.






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