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Unerfüllte Fußballwünsche

Schwarzach verliert mal wieder. Gülchsheim holt Regensburg. Unterfränkisches Daumendrücken.
Wilhelm Roos
 

In den letzten beiden Jahren sind die Fußballer des SC Schwarzach I von der (sportlichen) Sonne verwöhnt worden. Es ging nur in eine Richtung: nach oben. Nach zwei Titelgewinnen in Serie sind sie in der Bezirksliga angekommen. Kam die Meisterschaft in der Kreisklasse (15/16) noch völlig unerwartet, verdient die in der Kreisliga das Prädikat „souverän“. Kürzlich gab es aber wieder einmal einen kleinen Dämpfer für die Kicker um den Vorsitzenden Josef Hitzinger und das Trainerduo Wolfgang Schneider/Jan Hinrichs. Für das letzte Bezirksliga-Relegationsspiel hatten die Schwarzacher der SG Hettstadt (gegen den SV Riedenberg) die Daumen gedrückt. Aus purem Eigennutz versteht sich. Schließlich hatten sie Bezirksspielleiter Bernd Reitstetter gebeten, wegen des doppelt so großen Kilometer-Aufwandes in der West-Gruppe in die Bezirksliga Ost eingruppiert zu werden. Das wäre aber nur bei einer Riedenberger Niederlage möglich gewesen. Die gab es aber nicht. Riedenberg siegte 3:2, und Schwarzach verlor mal wieder – wenn es auch nur der Wunschplatz in der Bezirksliga Ost war. Auch das Fußballerleben ist eben kein Wunschkonzert. Diese Erfahrung musste auch die SpVgg Gülchsheim machen.

Der Verein feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag mit einem Viertages-Fest vom 30. Juni bis 3. Juli. Als (einziger) sportlicher Höhepunkt findet am 2. Juli, 17 Uhr, das Fußballspiel des Regionalligisten FC 05 Schweinfurt gegen den Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg statt. Eigentlich wünschten sich die Vereinsverantwortlichen um Claus Bidner zunächst die Würzburger Kickers als Zugpferd. Die wollten sich aber zeitlich nicht binden, sondern den Spieltermin selbst vorgeben. Darauf ließen sich die Gülchsheimer verständlicherweise nicht ein. So versuchte Bidner sein Glück in Regensburg und fand es. Einzige Bedingung: Die Domstädter wollten sich ihren Spielpartner selbst aussuchen. Die Wahl fiel auf den FC 05 Schweinfurt. Der hat sich jüngst den Bayernpokal gesichert und möchte in die Dritte Liga aufsteigen. Was heißt „möchte“? Der fördernde Hauptsponsor und gleichzeitig fordernde Präsident Markus Wolf hat als Saisonziel unmissverständlich „Platz eins“ formuliert. Apropos „Wolf“.

Den ersten Platz können Rimpars Handballer zwar nicht mehr erreichen und einen Gönner in der Wolf'schen Größenordnung haben sie auch nicht, aber: Die „Wölfe“ können in die 1. Liga aufsteigen. Und deshalb sollten alle sportinteressierten Unterfranken am Samstag, 10. Juni, ab 18 Uhr Daumen drücken. Dann wollen Obinger & Co. in Lübeck die Bad Schwartauer Marmeladenstädter vernaschen.

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