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Sport  // Kitzingen

Relegation ist für beide eine Option

Skarabelas Wunsch nach einer Siegesserie nimmt Gestalt an. Und schon ist der zweite Tabellenplatz greifbar nahe.
 

FC Fuchsstadt – Bayern Kitzingen (0:0; Samstag, 16 Uhr)

Die Zeit läuft Bayern Kitzingen davon. Während sich die Chancen auf den direkten Klassenerhalt zunehmend verringern, steht weiterhin die Gefahr eines direkten Abstiegs im Raum. Mit Höchberg und Bamberg begegnen sich zeitgleich zwei Rivalen, mindestens einer wird punkten, wodurch sich die Situation Kitzingens bei einer weiteren Nullrunde verschlechtern würde.

Sechs sieglose Spiele zählt die Mannschaft von Trainer Björn Auer, der aufgrund der personell schwierigen Situation zuletzt zum Spielertrainer geworden ist, derzeit und konnte zudem seit Anfang Oktober in siebzehn Spielen nur einmal gewinnen. Auswärts warten die Kitzinger sogar schon seit Mitte September oder neun Gastspielen auf einen Sieg. Dennoch beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bei fünf ausstehenden Begegnungen, drei davon auswärts, fünf Punkte. Jetzt ist das noch aufzuholen. Es wird aber unwahrscheinlicher, sollte am Wochenende nicht der erste Schritt in diese Richtung gelingen. Der Relegation als Tabellenvierzehnter noch zu entgehen, besteht für die Kitzinger Bayern dagegen nur noch in der Theorie.

Nach aktuellem Stand müssten sie alle fünf restlichen Spiele gewinnen, um 37 Punkte zu erreichen, die derzeit notwendig sind, um im Quervergleich aller fünf Landesligen zu den besten zwei auf Platz 14 stehenden Mannschaften zu gehören. Errechnet wird das mit den gewonnenen Punkten geteilt durch die absolvierten Spiele. Gegner Fuchsstadt um das Offensivtrio Dominik Halbig und Simon Häcker mit elf sowie Johannes Feser mit zehn Toren verlor seit Anfang März von acht Spielen nur eines, teilte aber auch fünfmal mit einem Unentschieden die Punkte.

TSV Abtswind – FC Coburg (1:0; Samstag, 16 Uhr)

Mit neuer Lust auf einen Endspurt spielen die Abtswinder nur fünf Tage nach dem gewonnenen Nachholspiel gegen Unterpleichfeld erneut zu Hause gegen das seit acht Spielen sieglose Coburg. Der Tabellendreizehnte bemüht sich, den letzten sicheren Nichtabstiegsplatz vor den Konkurrenten zu verteidigen. Im Hinspiel reichte es für die Abtswinder nur zu einem knappen Arbeitssieg gegen die vom Kader her jüngste Mannschaft der Landesliga. Der Jahrgang 1998 wurde bereits komplett in den Herrenbereich integriert, obwohl er noch für die U19-Junioren spielberechtigt wäre. Routinier Daniel Sam spielte zwar zuletzt wieder regelmäßig über neunzig Minuten, blieb aber bislang weit hinter seiner Torquote der letzten Jahre zurück. Dennoch werde er ein besonderes Augenmerk auf den 32-Jährigen legen, erklärt Abtswinds Trainer Petr Skarabela.

Um die Torgefahr seiner Truppe muss sich der Übungsleiter derzeit keine Sorgen machen. „Die Mannschaft ist von sich selbst begeistert“, spürt er die Euphorie auf und neben dem Platz. Obwohl ihm weniger Spieler zur Verfügung stehen, rufe die Mannschaft ihre Leistung konstant auf hohem Niveau ab und belohne sich mit den entsprechenden Ergebnissen. „Wir haben eine Siegesserie begonnen, die seit fünf Spielen anhält – und mindestens noch einmal so lange dauern darf“, meint Skarabela und nimmt bei nur zwei Punkten Rückstand und dem als nächstes bevorstehenden Duell gegen den direkten Konkurrenten Forchheim kein Blatt vor den Mund: „Das Erreichen des Relegationsplatzes muss unser Ziel sein.“ Dafür stehen ihm am Samstag auch wieder Pascal Kamolz und Przemyslaw Szuszkiewicz zur Verfügung.

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