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Kleinlangheim immer noch sieglos

Sechs Spiele und kein Punkt: Der Aufsteiger kassiert erneut zwei happige Niederlagen – und vermisst seine Leistungsträgerin.
Kleinlangheims Nora Denner (links) wird von der Bergrheinfelderin Sabrina Eckert bedrängt, erzielt aber zwei Körbe.
 
Bundesliga Süd Frauen
 
VfL Kleinlangheim – SpVgg Hambach 5:12  
TuS Helpup – SpVgg Hambach 5:3  
TuS Kettig – TuS Eisbergen 3:20  
TuS Helpup – TuS Eisbergen 5:6  
TSV Bergrheinfeld – TuS Kettig 11:3  
TSV Bergrheinfeld – VfL Kleinlangheim 12:5  
 
1. (2.) TSV Bergrheinfeld 8 7 1 0 88 : 25 15  
2. (1.) SV Schraudenbach 8 6 1 1 75 : 41 13  
3. (3.) TuS Helpup 8 6 0 2 81 : 40 12  
4. (6.) TuS Eisbergen 6 3 1 2 51 : 40 7  
5. (4.) SpVgg Hambach 6 3 0 3 39 : 34 6  
6. (5.) TG Schweinfurt 8 2 0 6 57 : 71 4  
7. (7.) TSV Ettleben 6 1 1 4 31 : 49 3  
8. (8.) TuS Kettig 6 1 0 5 22 : 94 2  
9. (9.) VfL Kleinlangheim 6 0 0 6 33 : 83 0  

Auch nach sechs Spielen in der Bundesliga bleibt der VfL Kleinlangheim in der Tabelle ganz unten. Gemessen an seinen Möglichkeiten präsentierte sich der Aufsteiger beim 5:12 (0:5) ge-gen Bergrheinfeld nicht so schlecht. Problem war der schwache Beginn. „Am Anfang sind wir nicht durchgekommen. Und die paar Chancen, die wir hatten, blieben ungenutzt“, sagte Trainer Leon Wilhelm.

Auch in der zweiten Partie des Tages musste sich die Mannschaft, die erneut ohne die noch verletzte Leistungsträgerin Carmen Wilhelm angetreten war, Hambach mit 5:12 geschlagen geben. Der VfL ist damit als einzige Mannschaft noch sieglos. Kleinlangheims Körbe erzielten Verena Riedl (3), Nora Denner (2), Ramona Riedl (2), Anna Graf-mans, Indra Bock und Michaela Ortner (je 1).

Der große Gewinner des Spieltages in Bergrheinfeld war Ex-Meister TuS Eisbergen. Nach dem 20:3 (10:0) über Aufsteiger Kettig gelang in einem packenden Westfalenduell ein knapper 6:5 (3:2)-Sieg gegen den amtierenden deutschen Meister Helpup. „Wir haben dafür gesorgt, dass es vorne wie-der spannend wird“, sagte Helpups Trainerin Tanja Nedderhof nach der zweiten Saisonniederlage. Sie sprach von einer „unverdienten Niederlage“ ihres Teams, aber auch der „stärksten Eisbergener Saisonleistung“. Die Eisbergenerinnen spielten in den ersten zehn Minuten tatsächlich flink und kombinationsstark auf wie in besten Zeiten. Das spiegelte sich im 3:1-Zwischenstand.

Die Frage war, ob sich das Niveau würde halten angesichts dessen, dass der Kader diese Saison etwas schwächer besetzt ist – und die etablierten Spielerinnen deshalb nur wenige Verschnaufpausen bekommen. Helpup drehte das Ergebnis binnen zwei Minuten nach Wiederbeginn zunächst von 2:3 auf 4:3. Doch Eisbergen kam zurück, stand in der Abwehr sicher und erzielte drei Minuten vor Schluss den Siegtreffer.

Helpup fehlte in der Partie, was die Mannschaft in kritischen Phasen oft ausgezeichnet hat: die Fähigkeit einzelner, aus der Distanz kaltblütig zu verwerten. So war es zuvor gegen die SpVgg Hambach gewesen. Zwei Körbe dieser Art brachten dem Favoriten ein 5:3 (2:2) in einem Spiel, das lange auf der Kippe stand. „Wir haben gut mitgehalten. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, sagte Hambachs Bettina Köhler, die gemeinsam mit Melanie Katzenberger von der älteren Spielerinnengeneration auf dem Feld stand.

Die Mannschaft funktioniert, spielt kreativ im Aufbau und variabel in den Positionen am Kreis. Bei langen Pässen aber leistet sie sich Schwächen. Für die oberste Tabellenregion reicht es noch nicht, aber das Niveau ist deutlich besser als das der abstiegsbedrohten Mannschaften. So wurde Kleinlangheim locker mit 12:5 (6:1) bezwungen.

Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss, sagt der Volksmund. Aber diese alte Weisheit mochte Bergrheinfelds Trainer Thomas Milasevic nicht so recht gelten lassen. „Gegen Kettig muss man 25 Stück machen“, sagte er, nachdem es „nur“ 11:3 (4:2) ausgegangen war. Bis zum 5:3 war der krasse Außenseiter sogar noch ganz gut dabei. „Wenn die Abwehr meint, dass eine 50-Prozent-Leistung reicht, dann kriegt man eben drei Körbe“, so die Trainer-Kritik.

Tatsächlich hatten die Pfälzerinnen am Kreis erstaunlich viele Wurfoptionen. Es sei seit Jahren zu beobachten, dass die schwächsten Mannschaften der Liga gegen Bergrheinfeld die knappsten Niederlagen erreichten. Andererseits wollte Milasevic das große Ganze nicht übersehen. „Wenn man nach der Vorrunde mit nur einem Minuspunkt dasteht, kann man sich so einen Tag auch mal erlauben.“






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