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Sport  // Kitzingen

Kapitän Köhne auf Aufstiegskurs

Damit gerechnet haben die Eibelstadter nicht, dass sie um den Relegationsplatz spielen. Kapitän Thorbjörn Köhne ganz trocken: Jetzt müssen wir uns damit beschäftigen.
Eibelstadts Kapitän Thorbjörn Köhne und seine Kollegen stehen gegen die SPVGG Giebelstadt vor einer schwierigen Heimspielaufgabe.
 
von ANDREAS STÖCKINGER

Die Ergebnisse der Konkurrenz und erst recht die eigenen in den letzten Wochen haben Thorbjörn Köhne gut gefallen. Sein FC Eibelstadt steht nach der Mittwochs-Niederlage des TSV Reichenberg auf Platz zwei der Kreisliga, vier Zähler vor dem TSV als Dritten, aber elf Punkte hinter Klassenprimus Schwarzach. Sieht stark nach Relegation aus, oder? „Jetzt müssen wir uns auf jeden Fall mit Platz zwei beschäftigen, ob wir wollen oder nicht“, stimmt der Kapitän und Abwehrchef eher vorsichtig zu.

Etwas unverhofft seien seine Eibelstädter in das Konzert ganz vorne hinein gerutscht, meint Köhne angesichts von Platz fünf und sieben Punkten Rückstand auf den Zweiten zur Winterpause. Die unerwartete Chance freue den FC natürlich. „Wir haben im Vorjahr bereits eine solide Runde gespielt. Unser System passt, und wir verstehen uns als Mannschaft prima“, schaut der 29jährige auf das derzeitige Gefüge. Mit Fabian Gärtner steuert ein 31-Jähriger das FC-Schifflein, ein Einheimischer, der „höherklassige Erfahrung und Qualität“ mitbringe, so Köhne.

Die Mischung aus jungen, talentierten Kräften und erfahreneren Akteuren stimme. Mit Edwin Aber und Philipp Eismann hat sich der Klub ideal verstärkt. Das 33 und 28 Jahre alte Angriffsduo erzielte bislang zusammen immerhin 33 Treffer. „Die beiden haben uns sehr weiter geholfen. Auch wenn es am Anfang gedauert hat, jetzt wissen wir, wo wir die Bälle hinspielen müssen“, sagt Köhne. Einen weiteren wichtigen Unterschied hat er zudem ausgemacht. In den letzten Wochen gewinne Eibelstadt manches Spiel trotz eher durchwachsener Leistung, was in der Vorrunde nicht gelang. Dabei denkt er etwa an das 1:0 kürzlich gegen Güntersleben, oder das 3:1 gegen Grombühl.

Vor der Runde habe keiner in Eibelstadt den Aufstieg als Saisonziel ausgerufen, auch das Umfeld nicht, das vielleicht von den alten Zeiten schwärmt? „Nein, die Anhänger wollen nicht unbedingt höherklassigen, sondern einfach guten Fußball von uns sehen. Ich glaube nicht, dass man das an der Liga festmacht“, relativiert Thorbjörn Köhne. Er kennt die Bezirksliga, wo er von 2013 an zwei Jahre mit dem SV Heidingsfeld kickte. Zum Wechsel habe er sich damals entschlossen, „um einfach mal was anderes zu sehen und neue Eindrücke zu sammeln.“

Dort habe es ihm gut gefallen und er habe auch vieles gelernt, aber dennoch hat es ihn jedoch wieder zurück zum Heimatverein FC Eibelstadt gezogen. Dort begann der gebürtige Höxter (Nordrhein-Westfalen), der einst mit sechs Jahren nach Eibelstadt zog, in der Jugend. Neben dem Fußball engagiert sich der 29-Jährige, der bei der Stadt Würzburg als Bauingenieur im Bereich Tiefbau angestellt ist, auch im Klub. Köhne gehört zum achtköpfigen Organisationsteam des großen Eibelstädter Straßenweinfestes. Das sei zwar anstrengend, mache aber Spaß. „Da brauchst du hinterher schon mal zwei Tage Urlaub“, sagt er.

Wenn auch Köhne Eibelstadt als „meine Heimat“ bezeichnet, so verrät sein Zungenschlag die westfälische Herkunft. „Mit dem Fränkischen tue ich mir immer noch schwer“, bekennt er. Auch beim großen Fußball bevorzugt er mit Borussia Dortmund einen Klub aus Nordrhein-Westfalen. Der hat als Verein genauso Gelb-schwarz als Vereinsfarben, wie Eibelstadts nächster Gegner, die SPVGG Giebelstadt. Nicht gerade der Lieblingsgegner des FC, da müsse man „alles reinwerfen“, so Kapitän Köhne, um auf Aufstiegskurs zu bleiben.



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