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In der Klasse angekommen

In eine unbeschwerte Saison kann der PSW 21 Kitzingen. Im dritten Landesliga-Jahr haben sie den Klassenerhalt bereits vor der ersten Kugel geschafft.
In ihre dritte Landesliga-Saison gehen die PSW-Kegler (hinten von links): Gerhard Schwarzer, Christian Bohn, Uwe Gast, (vorne von links): Michael Schwarzer und Marcel Markert. Die Mannschaft vervollständigt Siegfried Bohn.
 

Die Kegler des PSW 21 Kitzingen mussten vor zwei Jahren lange zittern, ehe ihr Klassenerhalt als Aufsteiger in der Landesliga Nord feststand. Im März dieses Jahres beendeten die Mannen mit dem Vater-Sohn-Gespann Siegfried Bohn und Christian Bohn ihre zweite Landesliga-Saison mit respektablen 18:18-Punkten auf Rang fünf, womit sie endlich in der Landesliga Nord angekommen sind. Während Michael Schwarzer vor der Saison gar von Platz drei in der beginnenden Spielrunde schwärmte, wäre sein Zwillingsbruder Gerhard auch mit einem Platz dahinter zufrieden, ist doch ihre Landesliga-Präsenz auch nach dieser Saison garantiert.

Denn der Bayerische Sportkegler- und Bowlingverband (BSKV) hat nach der neuen Saison eine Ligen-Reform beschlossen und reagiert damit auf rückläufige Mannschaftszahlen in Bayern. Gibt es heuer noch zwei Bayernligen, wird es künftig nur noch eine eingleisige Bayernliga geben. Statt bislang zwei wird es dann vier Landesligen geben und die Regionalligen werden ersatzlos abgeschafft. Deshalb können die Kitzinger nicht mehr in die Regionalliga, sondern höchstens in die Landesliga Oberfranken/Unterfranken sinken.

Der Kitzinger Keglerverein hat heuer 8 000 Euro in die Kegelbahnen im Kolosseum investiert für eine vom Verband geforderte elektronische Zählanlage mit Zeitschaltung für 120 Schübe. Damit hat der Verein seine Hausaufgaben gemacht, und die Spieler der ersten Mannschaft legten sich ins Zeug, um auch sportlich gewappnet zu sein. Der Kader rekrutiert sich unverändert neben den Bohns und Schwarzers aus Marcel Markert und Spielführer Uwe Gast. Wenn einmal Not am Mann wäre, dann stehen Dieter Pfister oder Sebastian Greif als Ersatzleute bereit.

Hatte die PSW21-Truppe in der Vergangenheit immer ihre Heimstärke ausgezeichnet, herrschte in der Hinrunde 2016/17 etwas Ratlosigkeit weil die Heimstärke vom Winde verweht schien. Doch kurioserweise warteten sie plötzlich in der Fremde mit unerwarteten Siegen auf, knöpften dem Titelkandidaten TV Floss sogar einen Punkt und vermiesten ihm damit sogar den Meistertitel. „Aus diesen Auswärtserfolgen haben wir das Selbstvertrauen geschöpft, um in der Rückrunde zu bestehen“, bilanzierte Uwe Gast. Siegfried Bohn mühte sich permanent. Uwe Gast fand im Jahr 2017 in die Erfolgsspur zurück und spielte wie Michael Schwarzer und Marcel Markert einen Gesamtschnitt von 535 Holz, Christian Bohn landete mit 594 Holz das beste Einzelergebnis eines PSW21-Keglers und schaffte mit 551 Holz auch den besten Auswärtsschnitt der Mannen aus dem Kolosseum.

Vor der Saison haben die PSWler nicht nur ebenso fleißig trainiert wie vor Jahresfrist, sondern bewusst mehrere Freundschaftsbegegnungen ausgetragen, um einen Trainings-Wettkampf-Rhythmus wie während der Saison zu simulieren. Am 16. September starten die Kitzinger beim SKC Eggolsheim in die Saison, was für Uwe Gast keinen Wunschgegner darstellt. „Das ist eine relativ ältere Mannschaft, die besonders zu Saisonbeginn als sehr heimstark gilt“, skizziert der Spielführer den Auftaktgegner. Freilich dauert die Saison bis Ende März, das bedeutet, dass das Auftaktergebnis nicht zu hoch eingestuft werden sollte, weil bis Ende März kommenden Jahres noch viel Wasser hinter dem Kolosseum den Main hinunter läuft.

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