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Frickenhausen fehlt der Appetit

Im Schlussspurt ziehen die Frickenhäuserinnen noch den Kürzeren. Warum ihnen dieses 1:2 zu Hause gegen Pegnitz besonders auf den Magen schlägt.
Zweimal streckte sich Frickenhausens Torhüterin Julia Kohl gegen Pegnitz vergeblich nach dem Ball.
 

Vielleicht hätte der TSV Frickenhausen zuletzt ja einfach mal deutlicher verlieren müssen. Die Unentschieden in Dießen und gegen Saaldorf waren nicht Fisch und nicht Fleisch, zweimal Nulldiät. Kann sein, dass ein so ungenießbares 1:7, wie es der FC Pegnitz letzte Woche zu schlucken hatte, den Appetit stärker angeregt hätte. Dem Pegnitzer Trainer Michael Bauerschmitt schien zu schmecken, was ihm seine Spielerinnen am Sonntag vorgesetzt hatten. „Kompliment an die Mannschaft. Wir haben heute nach dem Tiefpunkt in Dießen angefangen, uns aus dem Schlamassel zu ziehen“, wird er nach dem 2:1 in Frickenhausen auf der Klubhomepage zitiert.

Dafür hatte nun Christian Golden das Ergebnis auf den Magen geschlagen. Wieder einmal beklagte der Trainer eine Niederlage mit bitterem Beigeschmack, der sich vor allem aus der Szene zum entscheidenden Gegentor ergab. Der Elfmeter, der das 0:2 nach sich zog, war aus Goldens Sicht eine „sehr harte Entscheidung“. Die Pegnitzerin Sofia Cieslik war im Frickenhäuser Strafraum bereit zum Schuss, wurde aber daran gehindert. „Sie fiel weder um noch verlor sie den Ball“, sagte Golden. „Ihr wurde auch nicht das Bein gestellt.

“ Dennoch fand ein Körperkontakt mit ihrer Frickenhäuser Gegnerin statt, den auch Golden nicht abstritt. „Es hat geklappert. Die Spielerin hat fragend geschaut – und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter.“

Der Treffer beendete ein Phase im Frickenhäuser Spiel, in der die Mannschaft auch aus Goldens Sicht einen Tick zu wenig machte. Kurz nach der Halbzeit war Pegnitz in Führung gezogen. Mit dem Wind im Rücken trugen die Gäste den Ball über Cornelia Hühn und Christina Heim geschickt vors Tor, Maren Lindner kam frei vor Julia Kohl zum Schuss und traf. Zehn Minuten später gelang Hühn das 0:2. Danach baute Frickenhausen zunehmend Druck auf. Golden brachte in Bianca Rumpel und Angelina Schreck noch einmal zwei frische Kräfte von der Bank. Doch gefährdet sahen sich die Pegnitzerinnen vornehmlich bei Standardsituationen. Mit einem Freistoß aus 25 Metern gelang Tabea Rauschenberger denn auch der erhoffte Anschlusstreffer, der Frickenhausens Aufholjagd befeuerte. Mit der Brechstange versuchte sich die Heimelf an einer Wende. Doch sie lief nicht nur gegen den böigen Wind an, sondern auch gegen einen zu allem entschlossenen Gast, der in der ersten Halbzeit selbst noch mit den Verhältnissen zu kämpfen hatte.

Da musste sich Torhüterin Kristin Krause mächtig anstrengen, um den Fernschuss einer Frickenhäuserin aus dreißig Metern, der mit Wind richtig Fahrt aufnahm, abzuwehren (40. Minute). Und kurz darauf war sie erneut gefordert – als Tabea Rauschenberger sie mit einem flach unter der Mauer durchgeschossenen Freistoß zu einer Fußabwehr zwang. Wenige Minuten nach dem Wechsel musste Zozan Öz-demir verletzt vom Feld, es kam Sandra Abersfelder, die laut Golden noch Trainingsrückstand mitbrachte. Man sah es ihr an: Der alte Torhunger, der sie sonst auszeichnete, ist noch nicht wieder geweckt. Auch sie muss noch zulegen.

Die Statistik des Spiels

Fußball: Bayernliga Frauen TSV Frickenhausen – FC Pegnitz 1:2 (0:0)

Frickenhausen: Kohl; Kinle, Thormann, Sabine Müller, Anja Schreck, Özdemir (50. Abersfelder), Lyons (73. Rumpel), Kuffner, Lupper (63. Lysanne Väth), Sarah Schmidt (73. Angelina Schreck), Rau- schenberger.

Pegnitz: Krause; Lindner (86. Hartmann), Bauer, Gebhard, Hühn, Sebald, Heim, Götz (90.+2 Groß- pietsch), Cieslik, Luna Müller, Beyler.

Schiedsrichter: Feuerbach (Frankenwinheim).

Zuschauer: 70.

Gelbe Karten: Bauer, Götz.

Tore: 0:1 Maren Lindner (53.), 0:2 Cornelia Hühn (64., Foulelfmeter) 1:2 Tabea Rauschenberger (75., Freistoß).

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