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Fortuna ist keine Frickenhäuserin

Erst ein Sieg und kein Glück mit dem Personal: Frickenhausen ist noch nicht in Schwung. Doch Trainer Golden sieht keinen Grund für Schwarzmalerei.
 

Neulich hat Christian Golden beim ETSV Würzburg zugeschaut. Die zweite Mannschaft des ETSV ist derzeit Letzte der Bayernliga Frauen, in der Tabelle nur zwei Zähler weg von Goldens Team, dem TSV Frickenhausen, der nur vier Punkte entfernt ist von Platz vier. Das bestärkt den Trainer in seiner These: „Es ist alles total eng.“ In dieser Klasse könne jeder jeden schlagen. Was die Frickenhäuserinnen angeht, hat man davon allerdings bislang wenig gesehen. Erst ein Sieg ist ihnen gelungen: ein 2:1 bei Stern München. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. „Ich male noch nicht schwarz. Wir waren mit allen Gegnern auf Augenhöhe“, sagt Golden. „Was uns fehlte, war das Spielglück.“

Fortuna scheint also nicht das Frickenhäuser Trikot zu tragen, wie einige andere Stammkräfte auch an den vergangenen Spieltagen. Immer wieder musste der Trainer auf wichtiges Personal verzichten, andere sind angeschlagen oder nicht fit. Auch diesmal, beim Auftritt in Thenried, wird die Wunschelf wohl nicht zustandekommen. Katharina Other und Candida Schwarz sollen zwar in den Kader zurückkehren, dafür fehlt nun Romina Kuffner, Sabine Müllers Einsatz ist ungewiss.

Golden gibt zu, dass auch er mit mehr als fünf Punkten zu dieser Zeit kalkuliert habe und ruft die nächsten Wochen zu den entscheidenden aus. „Jetzt kommt es darauf an, wie diese Saison läuft.“ Auch Thenried kämpft noch mit sich und seiner Form. Bloß zwei Punkte mehr als Frickenhausen haben die Oberpfälzerinnen bislang erwischt.

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