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Förster geht auf Punktejagd

„Warum denn in die Ferne schweifen“, dachten sich die Volkacher und fanden einen Nachfolger für den scheidenden Trainer Raimund Wagenhäuser im eigenen Verein.
Johannes Förster (unten) hat in der neuen Saison das sportliche Sagen bei den Bayernliga-Volleyballern des VfL Volkach. Dem langjährigen Trainer Raimund Wagenhäuser scheint die Personalie zu gefallen.
 
von ANDREAS STÖCKINGER

Der Neue beim VfL Volkach ist genau genommen ein Altbekannter. In der kommenden Runde wird mit Johannes Förster ein Mann aus den eigenen Reihen die Volleyball-Männer trainieren, die zuletzt nur knapp in der Relegation den Aufstieg von der Bayernliga in die Regionalliga verpassten. Der 26-Jährige, zuletzt Trainer und Spieler der zweiten Mannschaft, folgt auf Raimund Wagenhäuser, der diesen Sommer nach 20 Jahren aufgehört hat. Sein Nachfolger Johannes Förster gehört zu dem Stamm, mit dem Wagenhäuser 1997 das Kapitel Volleyball in Volkach begann.

„Für uns ist das die ideale Lösung. Johannes hat sehr erfolgreich mit der zweiten Mannschaft gearbeitet und besitzt die nötige Trainerlizenz. Dass er die Mannschaft kennt, ist ein großer Vorteil“, sagt Karsten Wagenhäuser einer der Leistungsträger. Zuletzt hatte Förster bisweilen noch als Spieler in der Ersten ausgeholfen, sich aber mehr um den Nachwuchs in der Abteilung gekümmert.

Beim VfL wird mit Arthur Homer ein weiteres Eigengewächs nachrücken und die Trainerposition in der zweiten Mannschaft bekleiden. Die im Vorjahr erst gegründete und mit vielen jungen Talenten bestückte dritte Mannschaft erhält einen neuen Trainer, wie Karsten Wagenhäuser mitteilte.

Im Moment ist Erholung und Pause angesagt bei den Volkacher Volleyballern, die jedoch die Weichen für die nächste Runde bereits gestellt haben. Die Mannschaft wird auch in der kommenden Spielzeit in der Bayernliga antreten, nachdem sich kein Verein aus den höheren Ligen zurückgezogen und einen Platz freigemacht hat. Allzu enttäuscht, dass es in der Relegation doch nicht mit dem Aufstieg klappte, sind die Akteure im Nachhinein nicht. Das sei auch die Meinung der Mannschaft gewesen, die sich kürzlich noch einmal getroffen hat.

„Unser erster Gedanke war: Wir haben eine überragende Saison gespielt. Vor drei Jahren sagten wir uns, schön, dass wir mal in der Bayernliga sind“, so Karsten Wagenhäuser. Natürlich sei es ärgerlich, es nicht zu schaffen, wenn man so dicht am Aufstieg dran sei, schränkt er ein. Jetzt sei man Zweiter geworden, weil es eben mit Bayreuth eine weitere überragende Mannschaft gegeben habe.

„Bayreuth hat es auch verdient, Meister zu werden. Aber immerhin haben wir sie zweimal geschlagen“, so Wagenhäuser. Den Ausschlag habe letztlich gegeben, dass die Volkacher ihre personellen Ausfällt nicht so ersetzen konnten.

So fehlte etwa Florian Reif die gesamte Rückrunde wegen Schulterproblemen. Er wird ab Juli, wenn das Training so langsam wieder startet, wieder mit dabei sein. Zur Mannschaft kommen mit Sebastian Berger und Jonas Hoffmann zwei Kräfte aus der zweiten Mannschaft, mit Oliver Stöffler stößt ein neuer Mann vom Bayernliga-Absteiger TSV Lengfeld hinzu. Der 2,01 Meter große Akteur ist Mittelblocker und soll den VfL verstärken. Abgänge sind bei den Volkachern wohl nicht zu verzeichnen. Jedoch dürfte Diagonalangreifer Hauke Wagenhäuser zumindest die Vorrunde fehlen. Er geht ab Ende August im Rahmen seines Studiums nach China und wird möglicherweise ein ganzes Jahr dort absolvieren.

Ins Training einsteigen wollen die Volkacher ab Juli. Ende August und Anfang September startet dann die Vorbereitung auf die neue Saison. In dieser wollen die Bayernliga-Herren eine weitere Trainingseinheit, jeweils Freitags, einlegen. Derzeit sind sie laut Karsten Wagenhäuser noch auf der Suche nach einer geeigneten Sporthalle in der Umgebung für diesen zusätzlichen Tag.

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