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Etwashausen mit starkem Frühstart

Ein überraschend klarer Sieg beim Titel-Mitkonkurrenten bestätigt die Etwashäuser in ihrem Selbstvertrauen. „Teamgeist zählt eben doch mehr als Geld“, sagt der Kapitän.
 

Vor ein paar Tagen ging bei Bastian Herbert etwas in die Brüche. Kurz vor dem Auftakt der neuen Saison zersplitterte sein Tischtennisschläger. Nun ja, so könnte man annehmen, es gibt ja nicht bloß diesen einen Schläger auf der Welt. Doch für einen gewandten Spieler wie Herbert, der mit seinen 16 Jahren schon viele Erfolge gefeiert hat und als Ausnahmetalent gilt, ist das wie für den Musiker David Garrett die Violine – und so fehlte es auch Herbert beim ersten Saisonauftritt des TV Etwashausen in der Bayernliga an Virtuosität. Mehr noch: Er verlor sogar eines seiner beiden Einzel im fünften Satz. Was beim Gesamtergebnis allerdings kaum ins Gewicht fiel: Der TVE setzte sich am Samstag beim Aufsteiger Eggolsheim mit 9:3 durch.

Dass die Sache so deutlich würde, hätte selbst der von Etwashausens Fähigkeiten restlos überzeugte Kapitän Christoph Sasse nicht für möglich gehalten. Er hatte vorher noch Respekt gezeigt – weniger vor der Klubphilosophie als vor der Spielstärke des mit vier Tschechen aufgerüsteten Kontrahenten. Hinterher konnte er nun genüsslich feststellen: „Teamgeist zählt eben doch mehr als Geld.“

Während sich die Etwashäuser als gewachsene Einheit präsentierten, habe dem Gegner wohl ein wenig die Wettbewerbshärte gefehlt, mutmaßte Sasse – und so bewiesen sie mit ihrem deutlichen Erfolg, dass mit ihnen auch in dieser Runde als Titelanwärter zu rechnen sein wird.

Anders als in den Jahren zuvor begannen die Etwashäuser die Spielzeit diesmal nicht drei oder vier Wochen nach der Konkurrenz, sondern sie eröffneten sie. Das schadete nicht – im Gegenteil. Sie waren bei einem ihrer wohl größten Konkurrenten auf den Punkt fit, und so fiel Sasse bei der Frage, was es denn zu optimieren gebe, nur diese Antwort ein: „Es ist schwierig, nach diesem Spiel etwas zu kritisieren.“

Die Statistik des Spiels

SV-DJK Eggolsheim – TV Etwashausen 3:9 (15:30 Sätze)

Flicek/Marcel – Bastian Herbert/Günzel 1:3 (8:11; 11:9; 4:11; 6:11)

Javurek/Abel – Michalik/Jung 1:3 (3:11; 8:11; 11:5; 7:11)

Szitai/Brandtl – Sasse/Botos 3:0 (11:3; 11:6; 11:6)

Flicek – Bastian Herbert 2:3 (12:14; 11:8; 8:11; 11:7; 9:11 2:3)

Javurek – Kamil Michalik 0:3 (5:11; 4:11; 10:12)

Marcel Herbert – Christoph Sasse 0:3 (10:12; 5:11; 8:11)

Szitai – Felix Günzel 0:3 (4:11; 9:11; 7:11)

Abel – Radu Botos 3:1 (10:12; 11:9; 11:3; 11:7)

Brandtl – Jens Jung 1:3 (11:9; 6:11; 7:11; 13:15)

Flicek – Kamil Michalik 0:3 (6:11; 5:11; 8:11)

Javurek – Bastian Herbert 3:2 (11:3; 7:11; 12:14; 11:1; 12:10)

Marcel Herbert – Felix Günzel 1:3 (11:9; 8:11; 8:11; 5:11)



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